Zwangsversteigerung

Bei der Zwangsversteigerung einer Immobilie wird eine Immobilie meistbietend versteigert. Eine solche Zwangsversteigerung ist der letzte – und nicht mehr urteilende, sondern rein ausführende – Teil eines Verfahrens, bei dem die Gläubiger eines Immobilienbesitzers versuchen, das geliehene oder nicht gezahlte Geld zumindest zum Teil zurückzubekommen.
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Bei Zwangsversteigerungen können zum Teil wertvolle Immobilien unter den Hammer kommen. Auch Laien dürfen mitbieten, doch sie sollten gut vorbereitet sein. Denn nur wer sich wirklich auskennt, kann bei Zwangsversteigerungen ein Immobilienschnäppchen machen.

Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten... Eine Traum-Immobilie aus der Zwangsversteigerung ergattern: "Welch ein Schnäppchen!", denken sich da viele kaufwütige Interessenten. Doch oft entpuppt sich das als teurer Irrtum, denn manches vermeintliche Schnäppchen geht zum Schluss doch teurer über den Tisch als es auf dem freien Markt verkauft werden könnte.  

Pokern, aber nicht leichtfertig spielen: Das ist die Kunst bei der Immobilien-Zwangsversteigerung. Denn zwischen dem Verkehrswert und dem Versteigerungserlös können oft große Lücken klaffen.

Topstory: "Spare, spare, Häusle baue!", so heißt es im Schwäbischen. Tatsächlich lässt sich mit einem Bausparvertrag in der Schublade eine Immobilie finanzieren. Mit einem Bausparvertrag stellen Sparer sicher, dass Sie als Darlehensnehmer einen günstigen Kredit bekommen. Doch so ein Bausparvertrag hat Vor- und Nachteile.

Wer bei einer Bank einen Immobilienkredit nimmt, muss sein neues Wohneigentum als Sicherheit hinterlegen: Die Bank als Gläubiger nimmt dafür den Eintrag im Grundbuch vor.

Die Energieeinsparverordnung verpflichtet Eigentümer vermieteter Wohnungen, ihr Objekt energetisch zu modernisieren.

Die Erbengemeinschaft ist eine Zwangsgemeinschaft. Sie wird nicht von den Erben begründet, sondern vom Erblasser. Anders als jede andere Form rechtlicher Zusammenschlüsse ist sie von vornherein darauf angelegt, aufgeöst zu werden. Praxistipps zur Erbengemeinschaft.

Wer sich für ein Objekt interessiert, das zur Zwangsversteigerung ausgeschrieben ist, sollte sich vorher eingehend informieren. Einfach aus Spaß mitbieten geht nicht, denn ist der Zuschlag erteilt, gibt es kein Zurück. Damit das eigene Geld nicht fehlinvestiert wird, sollte das zu versteigernde Objekt vorab genau unter die Lupe genommen werden.

Prognostisch zieht die Anzahl der Zwangsversteigerungsobjekte 2010 wieder leicht an. Wenn das Haus unter den Hammer kommt, stellt sich auch die Gretchenfrage rund um den Wert, kommentiert Jörg Stroisch.

News: Wohnforscher errechneten, dass in diesem und nächsten Jahr fast drei Millionen Immobilien vererbt werden. Viel dieser Erben sind meistens Geschwister. Dies bedeutet: Was mit dem Erbe geschieht, muss auch gemeinschaftlich entschieden werden.