Kontoführungsgebühren

Sie können sämtliche Bankgebühren, die mit dem Verwalten des Mietobjekts zusammenhängen, als Werbungskosten von der Steuer abziehen. Beispielsweise wenn die Mieten auf Ihrem Konto eingehen und Sie von diesem Konto Betriebskosten-Rechnungen wie z.B. die Grundsteuer oder Versicherungsbeiträge überweisen.
Am besten nachweisen können Sie diese Gebühren, indem Sie sich ein gesondertes Mietkonto bei Ihrer Bank einrichten.
Das hat den Vorteil, dass Sie dann auch die Grundgebühren in voller Höhe von der Steuer absetzen können, ohne dass Ihnen das Finanzamt vorwerfen kann, Sie hätten das Konto auch privat mitbenutzt.
Dient das Konto dagegen auch anderen Zwecken (z.B. als privates Girokonto), müssen Sie die Kosten im Verhältnis der Anzahl der Buchungen aufteilen. Im Regelfall wird Ihnen das Finanzamt problemlos 16 Euro anerkennen (Verfügung der OFD Hannover vom 30.4.2002, DStR 2002, S. 1132).

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