Montag, 22.10.2012 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007

Welche Mieter sich Vermieter wünschen

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007
Worum geht´s
  • Wer der Wunschmieter von Vermietern ist
  • Kinder nicht wünschenswert
  • Informationsbeschaffung zum Mieter im Netz
Stichworte zu diesem Thema

Vermieter haben klare Vorstellungen von ihren Wunschmietern: Ein sicheres Einkommen und sympathisches Auftreten sind die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl potenzieller Mieter – aber bitte keine Kinder.

Der Wohnraum wird in den meisten deutschen Städten immer knapper. Das bringt Wohnungsbesitzer in die komfortable Lage, unter immer mehr Bewerbern einen passenden Mieter aussuchen zu können. Am liebsten wird an kinderlose Paare oder Singles vermietet, berichtet das Portal ImmobilienScout24 in einer aktuellen Pressemitteilung.

Wichtigste Auswahlkriterien bei der Vermietung

Das wichtigste Auswahlkriterium der Vermieter sei ein regelmäßiges, nachweisbares Einkommen der Interessenten (72 Prozent). Darüber hinaus sind ein sympathisches Auftreten (46 Prozent) sowie das Zusammenpassen mit der Hausgemeinschaft (44 Prozent) ausschlaggebend, um den Zuschlag für die Wohnung zu bekommen. Schlechtere Chancen haben Suchende mit Kindern. Am liebsten vermieten die Eigentümer an kinderlose Paare (30 Prozent) oder Singles (26 Prozent).

Weniger beliebte Mieter bei der Vermietung

Alleinerziehende Eltern (4 Prozent) und Wohngemeinschaften (2 Prozent) rangieren auf der Beliebtheitsskala ganz unten. Auch was den Job der Interessenten betrifft, hat die Mehrheit der Vermieter Präferenzen. Die beliebteste Berufsgruppe sind Handwerker (21 Prozent), gefolgt von Angestellten und Beamten (jeweils 20 Prozent). Politiker und Rechtsanwälte gehören dagegen nicht zu den favorisierten Mietern.

Vermietung: Informationsbeschaffung im Netz

Viele Vermieter verlassen sich nicht auf den Eindruck beim Besichtigungstermin, sondern recherchieren weitere Informationen im Netz. Nahezu jeder zweite Vermieter (44 Prozent) forscht in Suchmaschinen wie Google oder sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing oder LinkedIn nach zusätzlichen Informationen über ihre Bewerber. Häufig werden auch die vorherigen Vermieter angerufen und ausgefragt (18 Prozent).

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