Freitag, 20.08.2010 | Autor: mb

Vermieter müssen Verjährungsfristen beachten

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News: Verjährungsfristen spielen bei offenen Forderungen wie ausstehender Miete oder Betriebskostennachzahlungen eine große Rolle. Falls Vermieter noch ihre Ansprüche aus dem Jahr 2007 geltend machen wollen, müssen sie bis spätestens 31. Dezember 2010 ein Mahnverfahren einleiten.

Vermieter und Eigentümergemeinschaften, die noch auf Mietzahlungen, Betriebskosten, Hausgelder oder Sonderumlagen aus dem Jahr 2007 warten, sollten diese Forderungen zügig einfordern. Denn am 31. Dezember 2010 endet die Verjährungsfrist für die ausstehenden Zahlungen. Darauf weist die Verbraucherschutzgemeinschaft "Wohnen im Eigentum e.V." in einer Pressemitteilung zum Thema Verjährungsfrist hin.

Mahnverfahren vor Ende der Verjährungsfrist

Der Verein rät Vermietern, ausstehende Mieten oder Betriebskosten aus dem Jahr 2007 - falls noch nicht geschehen - schriftlich anzumahnen und dabei eine Zahlungsfrist festzulegen. Wenn der Mieter nicht zahlt, sollten die Ansprüche gerichtlich geltend gemacht werden, zum Beispiel durch die Einleitung eines Mahnverfahrens.

Falls innerhalb einer Eigentümergemeinschaft noch offene Forderungen bestehen, sollten die Eigentümer den WEG-Verwalter möglichst bald auf die bevorstehende Verjährungsfrist hinweisen, empfiehlt "Wohnen im Eigentum".

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Lassen Sie nicht so viel Zeit verstreichen, wenn Sie Ihren Mieter mahnen müssen. Zahlt er seine Miete zu spät, sollten Sie ihm direkt eine Mahnung schicken.