Kündigung

Um den Mietvertrag zu beenden, braucht der Wohnungsvermieter – im Gegensatz zum Mieter! - einen Kündigungsgrund wie beispielsweise Mietzahlungsverzug oder Eigenbedarf. Bei einer fristlosen Kündigung wie Mietrückstand, hat der Mieter lediglich eine „Ziehfrist“. Bei einer ordentlichen Kündigung wie beispielsweise Eigenbedarf gilt die „normale“ gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten. Ab einer Mietzeit von 5 Jahren verlängert sie sich für den Vermieter auf 6 Monate, ab 8 Jahren auf die maximale Kündigungsfrist von 9 Monaten.
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Ärgerlich, wenn Sie Ihrer Miete hinterherlaufen müssen! Was können Sie in solchen Fällen tun? Und vor allem: Wie machen Sie alles richtig? Meineimmobilie.de weiß Rat: Lesen Sie hier, wie Sie richtig reagieren, wenn Ihr Mieter ständig zu spät oder zu wenig zahlt!

Tschüss Mieter: Wer eine Wohnung vermietet, muss früher oder später damit rechnen, dass sein lieb gewonnener Mieter irgendwann wieder auszieht - ob freiwillig oder unfreiwillig.  Allerdings müssen sich sowohl der Mieter als auch sein Vermieter dabei an die gesetzlichen Kündigungsfristen halten. Es sei denn, beide Seiten einigen sich auf einen anderen - früheren - Kündigungstermin.

Zu laut, zu spät, zu schmutzig: 3 typische Vertragsverletzungen eines Mieters, die Sie abmahnen könnten und sollten. Spätestens jedoch, wenn sich Mitmieter darüber beschweren, dass der Mieter lärmt oder das Treppenhaus nicht putzt! Denn schlimmstenfalls kann es Ihnen sonst passieren, dass Mitmieter die Miete mindern oder sogar kündigen, während der "Störenfried" munter weiter lärmt.

geld
Bis wann muss die Miete auf Ihrem Konto sein? Dazu gibt es im Gesetz eine eindeutige Regelung: Der Mieter muss die Miete zu Beginn, spätestens jedoch bis zum 3. Werktag eines Monats zahlen (§ 556 b BGB).

Wer seiner Miete nicht ständig hinterher laufen will, kann seinem Mieter kündigen. Je nachdem, wie groß der Rückstand ist, geht das sogar fristlos. Wann das Maß für eine fristlose Kündigung erreicht ist, steht im Gesetz.   Welche Grenze für eine ordentliche Kündigung wegen Mietschulden gilt, hat der Bundesgerichtshof in einem neuen Urteil beziffert.

Am liebsten sind auch Ihnen sicherlich die Mieter, die pünktlich ihre Miete zahlen und von denen Sie sonst das ganze Jahr über nichts hören. So lange die Miete pünktlich bis zum 3. Werktag im Monat auf Ihr Konto fließt, ist die Welt noch in Ordnung. Beim Berechnen des 3. Werktags haben allerdings viele Vermieter und Mieter so ihre liebe Mühe. Rechnen? Müssen Sie nicht mehr: Diese praktische Fristen-Tabelle zeigt Ihnen taggenau, bis wann die Miete auf Ihrem Konto sein muss.

Wenn der Vermieter mit im Haus wohnt, darf er dem Mieter in manchen Fällen ohne Angabe von Gründen kündigen. Das Sonderkündigungsrecht gilt allerdings nur in Zweifamilienhäusern.

Den Albtraum vieler Vermieter haben Sie sicherlich auch schon irgendwo im Fernsehen gesehen: Eine völlig vermüllte, heruntergewohnte Wohnung - nur mit viel Aufwand und Kosten bekommen Sie so eine Wohnung überhaupt wieder vermietbar! Falls es auch Sie "erwischt" hat und Sie einen solchen "Traummieter" so schnell wie möglich wieder loshaben möchten, verrät Ihnen dieser Beitrag, wie Ihre Chancen vor Gericht stehen und was Sie tun können, um möglichst bald wieder eine vermietbare Wohnung zu haben.    

Mitten im Weihnachtstrubel hat der Bundesgerichtshof ein Urteil veröffentlicht, das für jedes Wohnungsmietverhältnis eine echte Sensation ist: Mieter müssen bis zum 3. Werktag im Monat lediglich die Miete überweisen. Wann das Geld dann auf Ihrem Konto ist, spielt keine Rolle mehr – selbst mit einer Rechtzeitigkeitsklausel im Mietvertrag bleibt es dabei, dass am Dritten Werktag nur das Geld auf die Reise geschickt, aber nicht am „Reiseziel“ Vermieterkonto angekommen sein muss. Damit können sich Mieter jetzt mehr Zeit zum Zahlen lassen.

Wenn der Mieter seinen Verpflichtungen aus dem Mietvertrag nicht nachkommt oder zum Beispiel die Wohnung schuldhaft beschädigt, kann ihm der Vermieter ordentlich oder fristlos kündigen. Kündigen auf Zuruf? Unwirksam! In beiden Fällen muss die Kündigung auf jeden Fall schriftlich erfolgen.
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Topstory: Erst will er und dann doch nicht. Die Rede ist vom Mieter der kurzentschlossen doch wieder aus seinem gerade erst unterschriebenen Mietvertrag wieder raus und nicht wie vorgesehen in die gemietete Wohnung einziehen will. Müssen Sie ihn wieder sang- und klanglos ziehen lassen?    Die Rechtslage ist hier ziemlich eindeutig: Vertrag ist nämlich Vertrag - und das gilt auch für Ihren Mieter.

Der Flüchtlingsstrom nimmt kein Ende. Deswegen hat beispielsweise Bayerns Sozialministerin Emilia Müller an die privaten Vermieter appelliert, an anerkannte Asylbewerber zu vermieten, damit es wieder Platz in den Gemeinschaftsunterkünften gibt.  

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Viel Rauch um nichts? Von wegen! Nikotingelbe Lichtschalter, ein stinkender Teppich und vergilbte Türrahmen samt Türen haben schon so manchen Vermieter bei der Wohnungsabnahme zur Weißglut gebracht.  So sieht schlimmstenfalls nämlich eine typische Raucherwohnung aus. Vom Geruch einmal ganz zu schweigen. Muss der Mieter die renovieren? „Kommt darauf an“, sagen die Juristen.

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Als Vermieter muss man sich von seinen Mietern schon eine ganze Menge bieten lassen. Aber irgendwann ist dann das Maß voll! Spätestens dann, wenn der Mieter ausfallend und beleidigend wird. Nicht nur gegenüber Ihnen, sondern beispielsweise auch gegenüber Mitmietern, Mitbewohnern oder dem Hausmeister. Doch nicht jede Beschimpfung rechtfertigt gleich eine Kündigung.