Hauskauf mit Gewinn
- Nachfrage nach Bestandsimmobilien steigt
- Vorsicht vor Schnäppchenfallen
- Immobilie richtig finanzieren
Die Nachfrage nach Bestandsimmobilien in Deutschland steigt. Doch beim Kauf einer Bestandsimmobilie ist Vorsicht geboten, denn oft verstecken sich hinter Schnäppchen Mängel, die zu unerwarteten Mehrkosten beim Hauskauf führen. Bernd Neuborn von der BHW-Bausparkasse empfiehlt, mit einem Sachverständiger zu prüfen, ob das Traumhaus sein Geld wert ist.
Schnäppchenfalle Hauskauf
Aufgepasst bei vermeintlichen Schnäppchen. Deren Sanierungsbedarf wird gerne unterschätzt. Doch wenn Dämmung, Fenster und Heizung des Altbaus nicht den aktuellen Standards entsprechen, kann sich ein Altbau schnell als Energieschleuder entpuppen. Darum sollten sich Interessenten unbedingt den Energieausweis und die Heizkostenabrechnung der letzten Jahre vorlegen lassen. Die Dokumente geben Aufschluss über die Betriebskosten – und möglicherweise anstehende Modernisierungsmaßnahmen!
Hauskauf finanzieren
Wie das Bauwerk, so sollte auch die Finanzierung solide aufgestellt sein. Eigenkapital in Höhe von mindestens 20, besser 30 Prozent des Immobilienpreises bildet den Grundstock. Dabei gilt es, die Kaufnebenkosten wie Maklercourtage, Notargebühren und Grunderwerbsteuer einzubeziehen. "Die Kreditbelastung sollte nicht mehr als 30 bis 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens betragen", so Experte Neuborn. "Wichtigste Kalkulationsgrundlagen sind das dauerhaft erzielte Einkommen, die monatlichen Finanzierungsraten, die Immobiliennebenkosten, der Lebensunterhalt und sonstige laufende Kosten." Dazu kommt nach dem Erwerb der eigenen vier Wände die jährliche Grundsteuer.
meineimmobilie.de-Tipp
Lage und Wohnumfeld sind fürs eigene Wohlbefinden und den möglichen Wiederverkauf entscheidende Faktoren. Die Infrastruktur, das Zukunftspotenzial der Wohn-Region und die Nachbarschaft sollten daher beim Hauskauf mitberücksichtigt werden.

