Donnerstag, 09.12.2010 | Autor: mb, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006

Wie Sie mit richtigem Heizen und Lüften Energie sparen

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006
Worum geht´s

Wie Sie mit richtigem Heizen und Lüften Energie sparen können. 

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News: Es sind nur ein paar Dinge, die Eigenheimbesitzer und Mieter beim Heizen beachten sollten, wenn sie die Umwelt und den eigenen Geldbeutel schonen wollen. Mehr als 15 Prozent Energie lassen sich bei richtigem Heizen und Lüften einsparen.

Der Aufwand ist gering, doch am Ende wirkt er sich positiv auf die Heizkosten aus: Hausbesitzer und Mieter, die ihre vier Wände richtig beheizen und regelmäßig lüften, sparen Energie und Geld.

Darauf weist die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in einer Pressemitteilung hin. Mehr als 15 Prozent der Heizenergie könnten eingespart werden, wenn man beim Heizen ein paar Regeln beachtet.

Die richtige Raumtemperatur liegt bei 20 Grad wählen

Zum einen sollte darauf geachtet werden, dass die Heizung nicht zu stark aufgedreht wird. Die Temperatur in den Wohnräumen sollte bei 19 bis 20 Grad liegen und in der Nacht um vier Grad abgesenkt werden, rät die dena.

Jedes Grad darüber erhöhe die Heizkosten unnötig um rund sechs Prozent. Wenn Räume unterschiedlich stark beheizt werden, sollten die Verbindungstüren immer geschlossen bleiben, sonst könne sich in dem kälteren Raum Feuchtigkeit niederschlagen.

Besser Stoßlüften statt nur die Fenster kippen

Stundenlanges Lüften, zum Beispiel bei gekipptem Fenster erhöht die Heizkosten. Die Räume kühlen aus und es muss viel Energie aufgewendet werden, um die Zimmertemperatur anschließend wieder herzustellen.

Stattdessen ist es sinnvoller und energiesparender, die Heizung abzudrehen und die Räume für ein paar Minuten bei weit geöffnetem Fenster richtig durchzulüften. Dadurch kann ein vollständiger Luftaustausch stattfinden.

Stellen Sie den Thermostat auf drei

Heizkörper mit Thermostat geben in der Regel bei Stufe drei eine optimale Wärme ab und halten den Raum konstant auf rund 20 Grad.

Höhere Stufen verbrauchen mehr Energie und treiben die Zimmertemperatur unnötig in die Höhe. Die Einstellung auf das Sternchen bedeutet, dass das Ventil geschlossen ist und nur bei Einfriergefahr öffnet.

Schließen Sie nachts die Rollläden

Die Fenster bilden meistens die Schwachstellen am Haus: Hier treten die größten Wärmeverluste durch das Glas und den Rahmen auf. Die Wärme dringt nach draußen und kalte Luft kommt durch die Scheiben und Ritzen nach innen.

Deshalb sollten nachts die Fensterläden geschlossen und Rollos herabgelassen werden. Sie reduzieren den Wärmeverlust. Auch zugezogene Gardinen können dabei helfen, die Wärme in den Räumen und die kalte Luft draußen zu lassen.

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Die Energiepreise steigen und steigen. Deswegen wollen gerade hier immer mehr Immobilienbesitzer sparen. Doch wie bekommen sie das hin: Bringt es was, nachts einfach die Heizung runterzudrehen? Wie oft und wie lange muss täglich gelüftet werden und was ist eigentlich die ideale Raumtemperatur?   Diese leicht nachvollziehbaren Praxis-Tipps helfen, richtig zu heizen und zu lüften, um damit am Ende Geld zu sparen.  
Eine positive Energieeffizienz bei Gebäuden hat auch viel mit richtigem Heizen zu tun. Wird die Luft in den Räumen nicht regelmäßig durch Lüften ausgetauscht, kann es zu Schimmel kommen. Wer dagegen zu lange lüftet oder zu viel heizt, verbraucht unnötig viel Energie.
Im Winter nur bei gekippten Fenstern lüften, beim Verlassen des Hauses alle Heizkörper abdrehen und die Heizung nur austauschen, wenn die alte den Geist aufgibt: Beim Thema Heizen und Lüften wird viel falsch gemacht und das Geld unnötig zum Fenster rausgeworfen. Dabei genügt schon die Befolgung weniger Tipps, um den Energieverbrauch zu senken und ein gesundes Raumklima zu erhalten.

 meineimmobilie.de-Tipp


Falsches Heizen und Lüften wirkt sich auf die Substanz Ihrer Immobilie aus. Als Vermieter sollten Sie Ihre Mieter darüber informieren, welche Heizregeln sie beachten sollen. Sie können beispielsweise dem Mietvertrag einen Hinweistext zum richtigen Heizen beilegen.