Montag, 10.09.2012 | Autor: Heidi Hecht

Raus aus der Stromkosten-Falle

Worum geht´s
  • Stromkosten einsparen mit drei Tricks
  • effiziente Geräte reduzieren Stromkosten
  • Mit einem Anbieterwechsel Kosten sparen
  • Der passende Tarif machts
Stichworte zu diesem Thema

Die Stromkosten steigen stetig. Doch mit einfachen Tricks können Immobilieneigentümer der Stromkosten-Falle entkommen – effiziente Geräte, Stromanbieterwechsel und ein passender Tarif sind die Lösung.

Der Staat treibt mit immer höheren Steuern und Abgaben sowie Befreiungen für die Industrie den Strompreis für Immobilieneigentümer in die Höhe. Und auch die Energieversorger sind nicht zimperlich, wenn es darum geht, ihre Kosten vollständig auf die Endverbraucher umzulegen. Das Stromkosten-Vergleichsportal Verivox.de gibt Tipps, um die Stromkosten zu begrenzen.

Stromkosten einsparen mit effizienten Geräten

Mit neuen, effizienten Geräten können die jährlichen Stromkosten deutlich gesenkt werden. Ein Vierpersonenhaushalt mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden im Jahr, der komplett auf Energiespargeräte umrüstet, kann seine Stromkosten im Jahr von 800 Euro auf 400 Euro reduzieren.

Stromkosten senken durch Anbieterwechsel

Die Grundversorgungstarife sind meist die teuersten Tarife der Energieversorger. Im Bundesdurchschnitt kostet eine Kilowattstunde Strom in der Grundversorgung derzeit 26,9 Cent. Für eine durchschnittliche Familie entstehen so Kosten von 1.077 Euro. Mit einem günstigen alternativen Anbieter lassen sich durchschnittlich sogar rund 400 Euro einsparen.

Tarifauswahl bestimmt Stromkosten-Einsparung

Bei der Tarifauswahl sollten neben den eigentlichen Kosten für Strom die Vertragslaufzeiten und eventuelle Preisgarantien beachtet werden. Lange Vertragslaufzeiten machen das kurzfristige Reagieren auf günstigere Angebote für Strom schwer. Daher empfehlen sich Stromtarife, die mit einer Frist von vier Wochen gekündigt werden können. Preisgarantien schützen vor plötzlichen Strompreiserhöhungen, sind aber häufig an höhere Grundkosten gekoppelt. Außerdem sind gute Ökostromangebote derzeit günstiger als herkömmliche Stromtarife. Hier lohnt sich ein genauer Blick.

Kommentare (1)

12.9.2012, 15:58 Uhr von Mathulia Profil ansehen
Es ist wie mit dem Igel und dem Hasen. Der Verbraucher kann den Stromanbieter wechseln, er kann Strom sparen auf Teufel komm raus. Die Stromkonzerne und der Staat werden immer neue Wege und schadenfeinigen Gründe finden, um ständig Preise für den Strom zu erhöhen. Es wird somit bestimmt nicht mehr lange dauern, bis Strompreise die Gas- und Heizölpreise eingeholt und überholt haben werden.
News: Die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien werden durch das gesetzlich festgelegte Umlageverfahren von den Stromkunden getragen. Deshalb steigen die Stromkosten für den Verbraucher im Jahr 2010 um rund 75 Prozent, behauptet der BDEW.
News: Koffer packen, Reisepässe einstecken und jemanden finden, der den Briefkasten leert und die Blumen gießt. Wer verreist, muss vorher noch viele Dinge erledigen. Ans Stromsparen denken da vermutlich die Wenigsten. Doch Geräte während des Urlaubs abzuschalten, lohnt sich.

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