Donnerstag, 16.09.2010 | Autor: mb

Intelligente Stromzähler für Verbrauchskontrolle

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News: Die Zahl der elektronischen Geräte im Haushalt nimmt zu und damit auch der Stromverbrauch. Sogenannte Smart Meters zeigen auf das Kilowatt genau an, welche Geräte wieviel Strom benötigen. In Neubauten und grundsanierten Gebäuden sind die intelligenten Stromzähler bereits Pflicht.

Smart Meters sollen Verbrauchern dabei helfen, Strom zu sparen. Die intelligenten Stromzähler zeigen den Energieverbrauch von Fernsehern, Stereoanlagen oder Laptops an - und enttarnen damit die Stromfresser im Haushalt. Darauf weist die Bausparkasse BHW in einer Pressemitteilung zum Thema Smart Meters hin.

Stromfresser im Haushalt erkennen

Verbraucher könnten dank der präzisen Stromverbrauchsanzeige auf dem Smart Meter reagieren und Stromfresser gezielt abschalten, wenn sie nicht gebraucht werden. "Durch die bessere Kontrolle senken Verbraucher ihren Energiekonsum um bis zu zehn Prozent", sagt Iris Laduch-Reichelt von der BHW Bausparkasse. Bei einem Verbrauch von 3.700 KWh im Jahr könnten so laut BHW schnell mal 70 Euro (bei 18 Cent/KWh) eingespart werden.

Außerdem sei das Ablesen der Stromzähler hinfällig, wenn Kunden ein Smart Meter benutzen. Und: Der Kunde zahlt monatlich nur das, was er verbraucht. Ungenaue Abschlagszahlungen und Nachforderungen am Jahresende sind damit passé, erläutert die BHW.

Smart Meters in Neubauten und grundsanierten Gebäuden Pflicht

"Bei Neubauten und grundsanierten Gebäuden sind Smart Meters seit Anfang 2010 gesetzliche Pflicht. Der Netzbetreiber übernimmt die Kosten für Gerät und Installation. Verbraucher zahlen eine monatliche Gebühr von fünf bis zehn Euro", so die BHW-Expertin. Eine freiwillige Nachrüstung ist möglich. Ob sie rentabel ist, hängt laut BHW von der Höhe des Stromverbrauchs ab. Gerät und Installation werden ab 100 Euro angeboten. Ob Komfort und Kontrolle die Kosten wert sind, müssten Verbraucher selbst entscheiden, so die BHW.

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Falls Sie Ihr Bestandsgebäude auf Smart Meters umrüsten lassen wollen, sollten Sie sich bei Ihrem Stromversorger vorab genau erkundigen, welche Kosten einmalig und monatlich auf Sie zukommen.