Das Lebensversicherungsdarlehen
Eine weitere mögliche Finanzierungsformen für die eigene Immobilie stellt ein Lebensversicherungsdarlehen dar. Hier wird ein tilgungsfreies Darlehen gewährt, das durch eine meist gleichzeitig abzuschließende Lebensversicherung abgesichert wird.
Darlehen und Versicherung
Für das Darlehen werden nur Zinsen und für die Lebensversicherung die monatlichen Beiträge gezahlt. Am Ende der Laufzeit der Versicherung wird mit der ausgezahlten Versicherungssumme das Darlehen insgesamt abgelöst.
Welche Finanzierungsform der Kreditnehmer auch wählt, er sollte sich immer mehrere Angebote einholen und nicht sofort bei seiner Hausbank abschließen. Angebote von Discount-Baugeldvermittlern und Direktbanken können die Verhandlungsposition stärken.
Konditionen verhandeln
Der Bank gegenüber sollte der Kreditnehmer als Geschäftspartner auftreten, der die Angebote sorgfältig prüft, vergleicht und auch über Konditionen verhandelt. Wichtig ist für den Darlehensvergleich, immer identische Basisdaten anzugeben. Der Kreditnehmer sollte sich nicht zum Abschluss von Bauspar- oder Versicherungsverträgen überreden lassen.
Selbst wenn diese Finanzierungsform von den Anbietern sehr gelobt wird und die Zinsen bei einem erstrangigen Darlehen bis zu 0,5 Prozent günstiger als bei einem Bankdarlehen sein können, beinhaltet sie erhebliche Risiken.
Deckungslücken bei Darlehen
Durch die bestehenden, zurzeit besonders niedrigen Marktzinsen haben viele Versicherer Renditeprobleme, sodass die prognostizierten Darlehenssummen nicht erreicht werden können.
Dadurch entstehen teilweise erhebliche Deckungslücken, die neu und meistens teurer finanziert werden müssen. Diese Finanzierungsform ist für Vermieter kann sie sich lohnen.

