Freitag, 31.07.2009 | Autor: mb

Blitzschutz fürs Haus

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News: Ein Blitzeinschlag kann einen Hausbrand verursachen. Der Verband Privater Bauherren rät deshalb zu Vorsichtsmaßnahmen: Eine Blitzschutzanlage am Haus kann Schäden verhindern.

Nach Angaben des Verbands Privater Bauherren (VPB) schlagen in Deutschland jedes Jahr knapp 57.000 Blitze ein. Wenn sie ein Haus treffen, können sie enorme Schäden verursachen. Deshalb rät der VPB privaten Hausbesitzern, über Blitzschutz am eigenen Haus nachzudenken. Die Bausachverständigen des Verbands empfehlen, beim Hausbau auch gleich die Blitzschutzeinrichtungen installieren zu lassen. Auch ältere Bauten könnten nachgerüstet werden.

Innerer und äußerer Blitzschutz

In Fachkreisen wird zwischen äußerem und innerem Blitzschutz unterschieden. Zum äußeren Blitzschutz gehört die Sicherung der Gebäudehülle mit der korrekten Absicherung aller Stellen, bei denen ein Blitz einschlagen könnte. Das sind die jeweils höchsten Punkte des Daches, wie der First, der Schornstein, aber auch Gauben und Dachflächenfenster. Der innere Blitzschutz soll Funkenbildung und damit Brandgefahr im Haus verhindern, wie sie etwa durch Überspannungen entsteht, wenn der Blitz in die äußeren Schutzvorrichtungen einschlägt.

Überspannungsschutz

Trotz Blitzschutzanlage könnte ein Einschlag laut VPB dennoch Schäden verursachen: Trifft der Blitz beispielsweise ein Haus in der Nachbarschaft oder ein Transformatorenhäuschen, so legt er meist die Stromversorgung der Umgebung lahm. Häufig werden bei solch extremen Spannungsschwankungen teure PCs, Fernseh- und Audiogeräte zerstört. Um dies zu vermeiden, empfiehlt der VPB den Bauherren, zusätzlich einen Überspannungsschutz einbauen zu lassen.

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