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Instandhaltungskosten, Instandsetzungskosten

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Muss der Handwerker in Ihrer vermieteten Eigentumswohnung oder dem Mietshaus anrücken, bekommen Sie hinterher prompt eine Rechnung. Doch wohin mit der Abrechnung?

 

Jedenfalls nicht in den Ordner mit der Betriebskostenabrechnung! Das schreibt der Gesetzgeber so vor.   

 

Es gibt eine klare Faustregel: Reparaturkosten sind keine laufenden Betriebskosten und damit nicht umlegbar!

Dazu zählen die Kosten, die Sie aufwenden müssen, um die durch Abnutzung, Alterung oder Witterungseinflüssen entstehenden baulichen oder sonstigen Mängel ordnungsgemäß zu beseitigen.

§ 1 Abs. 2 BetrKV schließt ausdrücklich aus, dass solche Kosten auf der Betriebskosten-Abrechnung Ihres Mieters landen dürfen!

Jetzt können Sie nur noch versuchen, die Kosten über Ihre Kleinreparaturenklausel im Mietvertrag wieder reinzubekommen. Liegt die Rechnung jedoch über dem vereinbarten Kleinreparaturenbetrag, werden Sie auch damit kein Erfolg haben. In diesem Fall bleibt Ihnen nur eins: Stecken Sie die Rechnung in den Ordner mit Ihrer Steuererklärung.

Sie können die Rechnung noch als Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung in der Anlage 3 Ihrer Steuererklärung angeben.

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 meineimmobilie.de-Tipp

Achten Sie bereits im Mietvertrag darauf, dass Sie eine wirksame Betriebskostenklausel und eine Kleinreparaturenklausel vereinbart haben. Beide Klauslen sind sehr heikel, sichern Ihnen aber während eines laufenden Mietverhältnisses Ihr Geld und sorgen so dafür, dass die Rentabilität steigt.