Grundsteuer

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Die Grundsteuer ist nach der Betriebskostenverordnung umlagefähig. Das gilt allerdings nur - wie bei allen anderen umlagefähigen Betriebskosten auch -, wenn Sie dies in Ihrem Mietvertrag auch vereinbart haben.

Wie viel Grundsteuer Sie zahlen müssen, berechnet sich nach dem Grundsteuergesetz so:

Einheitswert × Steuermesszahl × Hebesatz = Steuermessbetrag

Der Einheitswert bezeichnet einen Wert, der für verschiedene Steuerarten wie z. B. die Grund-, Erbschaft- und Gewerbesteuer als Besteuerungsgrundlage diente. Heute wird er eigentlich nur noch für die Grundsteuer herangezogen. Er liegt meist weit unter dem tatsächlichen Verkehrswert.

Was es mit der Steuermesszahl auf sich hat, steht in § 15 Grundsteuergesetz.

Der Hebesatz wird von der jeweiligen Gemeinde festgelegt. Er variiert also von Ort zu Ort. Multipliziert man die beiden Werte mit dem Hebesatz, kommt der Steuermessbetrag heraus.

 

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