Elektronische Heizkostenverteiler

Elektronische Heizkostenverteiler erfassen mit Fühlern die Tem­peratur von Heizkörpern präziser, schneller und feiner abgestuft als die klassischen Verdunster.

Dabei unterscheidet man Ein- oder Zweifühlersysteme. Beide bestehen aus einem Wärme leitenden Unterteil und einem elektronischen Schaltkreis mit LC-Anzeige. Beim Einfühlersystem misst ein Fühler die Temperatur der Heizkörper­oberfläche. Die Raumtemperatur wird durch einen fest im Gerät vorgegebenen Temperaturwert berücksichtigt.

Beim Zweifühlergerät misst der erste Fühler die Temperatur der Heizkörperoberfläche, der zweite die Raumlufttemperatur.

Aus der ermittelten Temperaturdifferenz und den im Gerät gespeicherten heizkörperspezifischen Daten errechnet sich der anteilige Wärmeverbrauch.

Das führt zu genaueren Ergebnissen als bei den Einfühlergeräten.

Funk-Heizkostenverteiler unterscheiden sich von den herkömmlichen elektronischen Geräten ­dadurch, dass sie die Verbrauchsdaten per Funk übertragen. Für die Wohnungsnutzer hat das den Vorteil, dass sie nicht mehr bei der Ablesung zu Hause sein müssen. Für Sie als Vermieter bedeutet das, dass Sie Ihrem Mieter wegen der Ablesung nicht mehr hinterherlaufen müssen.

Siehe auch unter Heizkostenverteiler Verdunster

zurück zu: Elektroanlage
weiter mit: Energie sparen

Kommentare (0)

Kommentieren, ergänzen Sie jetzt den Artikel oder geben Sie dem Autor Feedback. Einfach anmelden und losschreiben.