Baugrundstück

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Als Baugrundstück wird ein Grundstück bezeichnet, auf dem eine Immobilie errichtet werden darf. In Abgrenzung dazu gibt es Grundstücke, die nicht für diesen Zweck vorgesehen sind. Insbesondere in Bezug auf die Frage, ob das Baugrundstück noch erschlossen werden muss – und dafür Kosten anfallen - unterscheidet sich die Qualität des Baugrundstücks. Aber bei der Wahl spielen natürlich auch die Lage, der Zuschnitt und das Gefälle eine große Rolle.
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Stellen Sie sich vor, Sie kaufen ein Grundstück und zahlen dafür Grunderwerbsteuer. Ein halbes Jahr später schließen Sie einen Bauvertrag ab. Wieder hält der Fiskus die Hand auf, um Grunderwerbsteuer zu kassieren, und zwar für das noch gar nicht errichtete Gebäude. Das ist rechtens, entschied jüngst der Bundesfinanzhof.

Bei einem Neubau fallen längst nicht nur die Kosten für das Haus an. Anschlüsse müssen verlegt werden, Gutachter kommen auf die Baustelle, der Bauschutt wir entsorgt. All das und noch einige weitere Ausgaben fallen unter die sogenannten Baunebenkosten. Unter dem Strich ergibt sich meist eine stolze Summe, die auf jeden Fall vor Baubeginn in die Kalkulation miteinfließen muss.

Topstory: Vor dem Hausbau steht der Grundstückskauf. Und da gibt es in begehrten Städten schon bei der Suche ein Problem. Die Tücke liegt aber auch so im Detail: Viele Faktoren können das begehrte Land zum Risikofaktor machen. 

Immer noch liegen Blindgänger alter Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg zu Tausenden im Boden, vor allem in den Städten. Grundstückskäufer sollten diese Gefahren nicht unterschätzen: Ein Blindgänger-Fund führt nämlich in der Regel zu Bauzeitverzögerung, Baustillstand und zusätzlichen Kosten.

News: Der Grundstückskaufvertrag besiegelt den Weg zum eigenen Baugrund. Doch vorher sollten noch einige Punkte beachtet und geprüft werden. Denn sobald der Kaufvertrag vom Notar beurkundet ist, gibt es kein Zurück mehr.

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Nicht nur der Haus- und Wohnungseigentümer, sondern auch der Grundbesitzer und Bauherr sollte Versicherungen abschließen, die ihn gegen böse finanzielle Überraschungen absichern.

News: Wenn Freunde und Nachbarn beim Hausbau helfen, muss der private Bauherr sie bei der Berufsgenossenschaft anmelden. Ansonsten haftet er bei einem Unfall mit seinem Privatvermögen und kann sich dadurch schnell finanziell ruinieren.

News: Bei der Wahl eines geeigneten Baugrundstücks sollten Käufer sich rechtzeitig über Schadstoffbelastungen in der näheren Umgebung informieren. Eine neue Internet-Datenbank hilft bei der Suche nach Betrieben, die Schadstoffe wie Kohlendioxid oder Schwermetalle verbreiten.

Der Bau eines eigenen Hauses beeinflusst das Leben in ungeahnter Weise. Aus diesem Grund realisieren die meisten Menschen dieses Vorhaben nur ein einziges Mal in ihrem Leben. Um bei der Umsetzung möglichst alle Fehler zu vermeiden, sollte deshalb jeder einzelne Schritt gut vorgeplant und in der Bauphase sorgfältig kontrolliert werden.
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Nicht alles, was ein Verkäufer beim ersten Gespräch über eine Immobilie erzählt, muss der Wahrheit entsprechen. Deshalb ist es sinnvoll, ein Haus oder eine Wohnung vor Unterzeichnung des Vertrags genau unter die Lupe zu nehmen und eine Immobilienbewertung durchzuführen.

Bei Zwangsversteigerungen können zum Teil wertvolle Immobilien unter den Hammer kommen. Auch Laien dürfen mitbieten, doch sie sollten gut vorbereitet sein. Denn nur wer sich wirklich auskennt, kann bei Zwangsversteigerungen ein Immobilienschnäppchen machen.

Der Bodenwert eines Grundstücks ist zentraler Bestandteil aller Wertermittlungsverfahren. Er muss deshalb genau berechnet werden. Auch beim Grundstückskauf spielt er eine wichtige Rolle.

Bei einem Neubau fallen längst nicht nur die Kosten für das Haus an. Anschlüsse müssen verlegt werden, Gutachter kommen auf die Baustelle, der Bauschutt wir entsorgt. All das und noch einige weitere Ausgaben fallen unter die sogenannten Baunebenkosten. Unter dem Strich ergibt sich meist eine stolze Summe, die auf jeden Fall vor Baubeginn in die Kalkulation miteinfließen muss.

Sofern der Bauherr noch kein Grundstück gefunden hat und ihn in der gewünschten Lage auch keines vermittelt werden kann, kommt der Kauf eines Grundstücks mit Haus aus "einer Hand" in Frage, dem so genannten Bauträger-Objekt.

Wer ein Eigenheim baut, sollte sich vorher auch genau über die Baunebenkosten informieren, die zu bewältigen sind - damit aus der Traum-Immobilie keine Schuldenfalle wird.

Die deutschen Baugesetze sind komplex und für Grundstückskäufer beim ersten Mal schwer zu durchschauen. Einige Punkte müssen jedoch unbedingt berücksichtigt werden, damit der Grundstückskauf nicht zum unkalkulierten Risiko wird.

Um zu bauen, braucht der Bauherr erst einmal den passenden Grund - das ist oft die schwierigste Etappe auf dem Weg ins Eigenheim. Lage, Infrastruktur und Preis müssen stimmen, doch darüber hinaus gilt es, eine Reihe weiterer wichtiger Details sorgfältig zu prüfen, ehe der Bauherr sich für seinen Bauplatz entscheidet.

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News: Die meisten Träume vom eigenen Haus werden mittlerweile von Bauträgern und Generalunternehmern verwirklicht. Doch schlüsselfertig bedeutet nicht unbedingt vollständig. Wichtig ist deshalb, dass der Auftraggeber die im Bauvertrag beschriebenen Leistungen überprüfen lässt. Nur so kann er teure Extra-Aufträge vermeiden.