Mittwoch, 14.04.2010 | Autor: heihec

Dossier zur Bauabnahme

Bei der Bauabnahme hat der Bauherr vor der Übergabe noch einmal die Chance, Mängel anzugeben und auf eine Nachbesserung zu bestehen. Informationen rund um die Bauabnahme.

Reklamation bei Baumängeln

Oft läuft beim Hausbau nicht alles rund: Risse im Putz, unterschiedliche Deckenhöhen oder starke Verschmutzung. Wenn Baumängel auftreten, kann der Bauherr in vielen Fällen Nachbesserung verlangen.

Bei der Bauabnahme alles richtig machen

Auf einer Baustelle erbringen viele Unternehmen verschiedene Leistungen - manchmal auch in einer Qualität, die der Bauherr nicht hinnehmen muss. Bei der Bauabnahme hat er die Chance, Mängel anzugeben und auf eine Nachbesserung zu bestehen.

Einzug erst nach Bauabnahme

News: Die Bauabnahme ist der wichtigste Termin für den neuen Hausherren. Darauf weist der TÜV Rheinland hin. Wird die Abnahme zu ungenau durchgeführt, bleiben Mängel vielleicht unentdeckt. Bauschäden nach dem Einzug geltend zu machen, kostet Zeit, Geld und Nerven.

Protokoll für die Bauabnahme

Bei der Bauabnahme hat der Bauherr Gelegenheit, Mängel und noch nicht erledigte Arbeiten mit dem Bauunternehmer zu besprechen. Über die Ergebnisse sollten Protokolle geführt werden, damit beiden Seiten die getroffenen Vereinbarungen zur Mängelbeseitigung schriftlich vorliegen.

Werklohnforderung: Die Schlussrechnung des Bauunternehmers

Vom Bauherrn beauftragte Bauunternehmer arbeiten üblicherweise nicht kostenfrei und wollen für ihre erbrachten Leistungen honoriert werden. Spätestens dann, wenn sie fertig sind, werden sie ihm deshalb ihre Schlussrechnung präsentieren.

Bauabnahme: Mängelcheck vor dem Einzug

Bevor der Käufer die neugebaute Eigentumswohnung bezieht, sollte er genau hinsehen. Denn bei der Bauabnahme hat er die Gelegenheit, bisher unbemerkte Mängel anzuzeigen und Nachbesserung zu verlangen. Das sogenannte Abnahmeprotokoll hilft dem Käufer dabei, alle wichtigen Daten und Fristen der beteiligten Bauunternehmen zu notieren.

Pfusch am Bau - Mängel und Gewährleistung

Immer wieder kommt es vor, dass Bauherren und Eigentümer Mängel an ihrem Haus entdecken: Feuchtes Mauerwerk, Risse in den Wänden, undichte Fenster oder Türen, die nicht richtig schließen. Wenn diese Mängel durch Handwerker verursacht wurden, kann der Eigentümer binnen fünf Jahren nach Bauabnahme Nachbesserung verlangen.

Bauabnahme: Rechte und Pflichten des Bauherrn

Zu den Pflichten eines Bauherrn gehört es, die Leistungen der Handwerker und Bauunternehmen abzunehmen. Dabei muss er sich an Fristen halten und Mängel rechtzeitig reklamieren. Unterstützung kann er sich dabei von einem Architekten holen.

Kommentare (1)

22.4.2010, 8:30 Uhr von denni Profil ansehen
Im BGB wird deutlich geregelt, dass man bis >zur Abnahme< Ansprüche auf "Vertrags-Erfüllung" und >nach Abnahme< "nur noch" Ansprüche auf "Mängelbeseitigung" stellen kann. Wenn man nun vor der Abnahme gründlich prüft, und die sichtbaren Mängel "anprangert" ist der Bauherr auf der sicheren Seite. Denn ohne Vertragserfüllung keine Abnahme, ergo auch keine >>>Zahlungsverpflichtung<<<. Achtung>>> die Auflistung der erkannten Mängel muss allerdings als "Restleistung" betitelt werden. Das Wort "Abnahme" hätte dann fatale Folgen, nämlich Pflicht zur Zahlung des vereinbarten Werk-Lohnes (Kaufpreis) und man ist auf "Gott und Verderb" auf die Tüchtigkeit des Bauhandwerkers in der Mangelerfüllung angewiesen. Also Abnahme nur dann, wenn "alle aber auch alle" Leistungen erbracht sind. Dazu gehören natürlich auch mangelhafte Ausführungen >>> sofern diese "vor" der Abnahme erkannt werden.