Außenwände: Standsicherheit fürs Eigenheim

Die Vielfalt der unterschiedlichen technischen und gestalterischen Möglichkeiten für die Errichtung von Außenwänden ist schier unüberschaubar und deshalb für den Laien auch sehr schwer zu systematisieren.
Neben der Standsicherheit, die bei allen Konstruktionsarten gleichermaßen gegeben sein muss, wird hier eine logische und nachvollziehbare Systematisierung nach folgenden wesentlichen Kriterien vorgenommen:
Bauphysikalische Anforderungen an
- geografische Lage / Standort / Himmelsrichtung,
- konstruktiven Aufbau,
- verwendete Baustoffe.
Konstruktive Anforderungen an
- Tragwerk,
- Wandaufbau,
- Fassadengliederung.
Gestalterische Anforderungen an
- Fassadengliederung,
- Wandoberfläche (Material, Farbe).
Spezifische Anforderungen bezüglich
- witterungsbedingter Sonderfälle,
- solarer Energieerzeugung,
- Fassadenbegrünung.
Regeln der Außenwandkonstruktion
Aus dieser Systematisierung werden die typischen Regelkonstruktionen, die den größten Teil der üblichen Außenwandkonstruktionen abdecken, beschrieben. Weiter werden die für ein Einfamilienhaus anwendbaren üblichen Konstruktionen, die hinsichtlich der Kosten "darstellbar" und hinsichtlich der bauphysikalischen Eigenschaften ohne zusätzliches "technisches Equipment" gebrauchstauglich sind, vorgestellt.
meineimmobilie-Tipp
Bei der Wahl der Außenwand, also der Fassade, sollten Sie vorsichtig sein im Zusammenhang mit außergewöhnlichen Konstruktionsdetails. Denn eine Außenwandkonstruktion muss vor allem eines können: Sie muss zuverlässig und dauerhaft funktionieren. Ein eingeschalteter Planer kann Sie umfassend über die verschiedenen Ausführungsvarianten informieren.
Weitere Informationen zum Thema Außenwand finden Sie in dem Buch "Die häufigsten Baufehler", erschienen im Haufe-Verlag.


