Montag, 04.07.2016 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © ReinhardT - Fotolia.com

So schützen Sie sich erfolgreich vor Einbrechern

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Worum geht´s
  • Wohnungseinbrüche nehmen in Deutschland immer mehr zu
  • Mit Einbruchschutz gegen Einbrecher vorbeugen

In Deutschland wird immer häufiger eingebrochen. Die aktuelle Kriminalstatistik weist rund 170.000 Fälle für das Jahr 2015 aus. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von 9,9 Prozent - und damit der höchste Stand seit 23 Jahren. 

Doch es gibt Tipps und Tricks, wie Sie Ihr Hab und Gut erfolgreich gegen Einbrecher schützen können.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland nimmt immer mehr zu. Besonders beliebt bei den Verbrechern sind Großstädte und Regionen entlang der Autobahnen.

Laut einer aktuellen Pressemitteilung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) stoppt moderne Technik Einbrecher. Immobilieneigentümer können damit nachträglich Ihr Haus nachrüsten. 

Sicherer Einbruchschutz: So beugen Sie Einbrechern vor

Zu den Einbruchshochburgen in Deutschland gehören Hamburg (plus 20,2 Prozent), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (plus 18,1 Prozent) und Niedersachsen (plus 13,1 Prozent).

Oft schaffen die Einbrecher es nicht, tatsächlich in eine Wohnung reinzukommen. "In einigen Bundesländern zeigen die steigenden Abbruchquoten von teilweise über 40 Prozent, dass viele Wohnungen besser gesichert sind als früher", sagt Georg Nüssgens, Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS).

Schlösser, Rollläden und Alarmanlagen schützen vor Einbrechern

Neben Alarmanlagen und Sicherheitsschlössern hätten sich nach seiner Einschätzung vor allem einbruchhemmende Rollläden als wirksamer Schutz gegen ungebetene Gäste bewährt.

In geschlossenem Zustand würden sie grober Gewalt standhalten. Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder sorgen darüber hinaus ganz automatisch auch bei längeren Abwesenheiten für ein Sicherheitsplus.

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Kleine Stolperfallen im Haus und dazu eine Haustür, die nicht unbedingt einbruchsicher wirkt. Das lässt sich ändern und sogar noch so, dass Sie nicht alles aus der eigenen Tasche zahlen müssen. Die Lösung heißt KfW-Zuschuss.  Die Baumaßnahmen sind oft günstiger und weniger belastend, wenn Sie sogar beides miteinander kombinieren. Die KfW finanziert neuerdings Modernisierer, die altersgerechtes Bauen und Einbruchschutz verbinden wollen. 
Da läuft ein Wildfremder durch Ihre Wohnung, durchwühlt Ihre Schränke, reißt jede Schublade auf: Ein Einbruch in den geliebten und bis dahin sicheren vier Wänden hinterlässt bei den Betroffenen oft seine Spuren: Und damit sind nicht nur die danach oft nötigen Aufräumarbeiten gemeint! "Angst" und ein zerstörtes Sicherheitsgefühl sind das Thema. Um das wieder zurückzubekommen, ziehen die Einbruchopfer die unterschiedlichsten Konsequenzen: Die reichen vom Installieren von Schutzvorrichtungen über die Beratung bei der Polizei bis hin zum Umzug. 
So großzügig wie derzeit wurden die Fördermittel für barrierefreies Wohnen noch nie verteilt: Schon seit August 2015 bekommen Sie von der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein zinsgünstiges Darlehen (0,75 % effektiv!) von bis zu 50.000 Euro für alle Maßnahmen, mit der Sie als Haus- und Wohnungsbesitzer Ihr Zuhause bis ins hohe Alter alltagstauglich machen.    Das Darlehen können sowohl Selbstnutzer als auch Vermieter beantragen.     Ein guter Anlass einmal darüber nachzudenken, Ihr Bad barrierefrei umzubauen, Türen zu verbreitern oder zusätzliche Handläufe im Treppenhaus oder im Flur anzubringen.   

 meineimmobilie.de-Tipp

Ob in der Bauplanung oder für die Nachrüstung - effektiver Einbruchschutz bedarf Fachwissens und Erfahrung.

 

Der Einbau von Sicherheitstechnik sollte immer vom Fachmann erfolgen, denn eine fehlerhafte Installation macht die hochwertigsten Vorrichtungen wirkungslos. Eine gute Anlaufstelle - da herstellerunabhängig - sind die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen. Sie bieten Ihnen eine kostenlose Grundberatung an.