Donnerstag, 18.10.2012 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006

Mehr Geld vom Staat für energetische Sanierung

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006
Worum geht´s
  • Mehr Förderung für energetische Sanierung
  • Maximal 400 Euro Förderung für Vor-Ort-Energieberatung
  • Mindestförderung von 1.500 Euro für Wärme aus erneuerbaren Energien
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Modernisierer aufgepasst: Der Staat verbessert die Förderung für Vor-Ort-Energieberatung und die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien. Demnach gibt es für die Vor-Ort-Beratung maximal 400 Euro und für die Nutzung erneuerbarer Energien eine Mindestförderung von 1.500 Euro.

Wer langfristig Energie im Haus einsparen und seine Energiekosten senken möchte, wird vom Staat mehr denn je dabei unterstützt: Die Zuschüsse für eine Vor-Ort-Energieberatung und für die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien wurden um 100 beziehungsweise 400 Euro erhöht. Dies berichtet die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in einer aktuellen Pressemitteilung.

Förderung der Vor-Ort-Energieberatung

Durch eine Beratung vor Ort erhalten Eigenheimbesitzer einen Überblick über die verschiedenen energetischen Maßnahmen und die individuellen Handlungsmöglichkeiten, verbunden mit einem detaillierten Sanierungsplan. Die Experten erläutern außerdem, welche Förderprogramme zur Verfügung stehen, und wie sich diese kombinieren lassen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Vor-Ort-Beratung mit maximal 400 Euro.

Verbesserte Förderung erneuerbarer Energien

Besonders lohnenswert ist die Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien. Hier können Hausbesitzer von verbesserten Förderkonditionen des Marktanreizprogramms profitieren. Für die Installation einer thermischen Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung gibt es nun eine Mindestförderung von 1.500 Euro. Auch die Förderung für den nachträglichen Einbau einer Wärmepumpe oder den Heizungstausch gegen einen Biomassekessel wurde um mindestens 400 Euro erhöht.

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