Mittwoch, 02.01.2013 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2008

Keine steuerliche Förderung für Sanierungsmaßnahmen

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2008
Worum geht´s
  • Keine steuerliche Förderung für energetische Sanierungsmaßnahmen
  • KfW-Programm soll energetische Sanierung entlasten
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Beschlossene Sache: Energetische Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden werden nicht steuerlich gefördert. Stattdessen soll ein neues KfW-Programm Immobilienbesitzer bei der energetischen Sanierung entlasten.

Die steuerliche Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden ist nun endgültig gescheitert. Der Bundesrat erklärte das Vermittlungsverfahren für beendet, weil eine Einigung nicht möglich sei. Wie der Verband Wohneigentum in einer aktuellen Pressemitteilung berichtet, solle nun ein neues KfW-Förderprogramm die energetische Sanierung bezahlbar machen.

KfW-Förderprogramm für Sanierungsmaßnahmen

Ein neues KfW-Förderprogramm in Höhe von 300 Millionen Euro ersetzt die heiß diskutierte steuerliche Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen. Hans Rauch, Präsident des Verbands Wohneigentum bedauert die Entscheidung des Bundesrates, begrüßt aber, dass das angekündigte neue KfW-Förderprogramm die Hauseigentümer bei der Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen entlastet. Dennoch fordert er eine sinnvolle Gestaltung des Förderprogramms: „Zielführend wäre, wenn das neue KfW-Förderprogramm nicht nur vergünstigte Kredite, sondern auch Zuschuss-Versionen beinhalten würde.“

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News: Es gibt noch eine Chance für die steuerliche Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen. Denn der Vermittlungsausschuss soll nun das Gesetz der steuerlichen Förderung energetischer Gebäudesanierung voranbringen.
News: Im Rahmen der Energiewende beschloss die Bundesregierung einen steuerlichen Anreiz für die energetische Wohngebäudesanierung. Somit können Vermieter ab 2012 jährlich zehn Prozent der Sanierungsaufwendungen über zehn Jahre steuermindernd geltend machen.

 meineimmobilie.de-Tipp

Bauherren können für die Modernisierung eine Vielzahl an Förderungen nutzen. Es gibt Angebote von Energieversorgern, KfW-Darlehen und Zuschüsse sowie Programme, die über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle vergeben werden. Wichtig dabei: Erst Fördermittel beantragen, Bescheid abwarten und dann die Aufträge an die Handwerker erteilen.