Montag, 14.07.2008 | Autor: heihec, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006

Im Sommer an die Heizung denken

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006
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News: Öl-, Gas- oder Pelletheizungen verbrauchen oft mehr Strom als nötig. Dies liegt an der Umwälzpumpe, die das erwärmte Heizwasser auf die Heizkörper verteilt. An dieser Stelle können Hausbesitzer allerdings sparen. Deshalb sollte die Heizung, in der warmen Jahreszeit von einen Fachmann optimiert werden.

"Herkömmliche Pumpen belasten die Stromrechnung enorm", erklärt Annegret-Cl. Agricola, Bereichsleiterin bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). "In einem durchschnittlichen vier-Persone- Haushalt kostet ihr Betrieb etwa 100 Euro pro Jahr. Wer nicht zu viel bezahlen will, sollte handeln, bevor es wieder kalt wird."

In drei Schritten Heizungspumpe optimieren

In nur drei Schritten kann der Betrieb der Heizungspumpe von einen Fachmann optimiert werden. Im erste Schritt wird eine moderne energieeffizienten Heizungspumpe eingebaut. Im zweiten Schritt wird die Laufzeit der Pumpe an die der Heizungsanlage angeglichen. Das heißt, die Pumpe arbeitet nur dann, wenn die Heizungsanlage auch benötigt wird. Und zuletzt erfolgt der sogenannte hydraulische Abgleich, um die Heizung zu regulieren. Er sorgt dafür, dass die Heizkörper nur die Wassermenge erhalten, die notwendig ist, um die Räume mit ausreichend Wärme zu versorgen.

Beim Kauf auf Energie-Label achten

Seit kurzem gibt es für Heizungspumpen ein freiwilliges Energie-Label. Es entspricht in Gestaltung und Klassifizierung im Wesentlichen dem EU-Label für Haushaltsgeräte. Die Energieeffizienzklassen reichen von A - niedriger Energieverbrauch, bis G - hoher Energieverbrauch. Da die Kennzeichnung noch freiwillig ist, werden nicht alle Pumpen klassifiziert. Die besonders effizienten Geräte der Energieeffizienzklasse A sind aber meistens gekennzeichnet. Die Initiative Energie Effizienz empfiehlt, nur Geräte der Energieeffizienzklasse A zu kaufen.

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