Dienstag, 27.08.2013 | Autor: Heidi Hecht , Foto: © Maxim_Kazmin - Fotolia.com

Hoch hinaus: Wie Sie mit Anbauten Steuern sparen

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Worum geht´s
  • Mit einem Anbau gegen den Platzmangel in einer Immobilie

Aufstocken oder anbauen, nach oben oder zur Seite: Erweitern Sie Ihre Immobilie, bringt Ihnen das als  Immobilieneigentümer ein schönes Plus an Wohnraum und Wertgewinn ein.

Früher war alles anders - selbst die Wohnungsgröße. So lebte 1950 der Durchschnittsdeutsche nur auf 17 Quadratmeter Wohnfläche. 2010 waren es 45 Quadratmeter.

Mittlerweile ist also der Platzbedarf gestiegen, aber leider nicht die Grundrisse aus der Nachkriegszeit. Die beste Lösung gegen den Platzmangel heißt deswegen: ein Anbau. Darauf weist die BHW-Bausparkasse in einer aktuellen Pressemitteilung hin. 

Wie Sie mit einem Anbau oder einer Aufstockung mehr Platz gewinnen

Anbauten schaffen Platz, dieser Meinung ist Architekt Hans Friedrich Bültmann aus Bielefeld: "50er-Jahre-Bauten stehen oft auf großzügigen Grundstücken. Deswegen ist ein Anbau die beste Lösung, um Wohnraum zu gewinnen."

In den Städten ist dagegen eine Aufstockung der bessere Weg zu mehr Wohnraum. "In Innenstadtlagen bringt die Aufstockung eines Hauses eine enorme Wertsteigerung mit sich", erklärt Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse.

Baugenehmigung: Werfen Sie einen Blick in den Bebauungsplan

Welche Richtlinien Sie bei einem Anbau oder einer Aufstockung einhalten müssen, ist in der jeweiligen Landesbauordnung festgelegt. BHW-Experte Neuborn: "Die Landesbauordnungen regeln beispielsweise den Mindestabstand von Gebäuden zur Grundstücksgrenze, meist sind 3 Meter vorgeschrieben."

Im Bauamt erfährt der Bauherr, ob es für sein Grundstück einen Bebauungsplan gibt und was er besagt. Der Bauplan gehört zur absoluten Pflichtlektüre für einen Hausbesitzer mit Anbauplänen. Darin kann auch festgelegt sein, welchen Anteil des Grundstücks Sie bebauen dürfen und welchen nicht. 

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 meineimmobilie.de-Tipp

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