Dienstag, 29.09.2009 | Autor: heihec

Geld für die Energieberatung vor Ort

Stichworte zu diesem Thema
News: Eigentümer können mithilfe einer qualifizierten und unabhängigen Energieberatung Energie und Kosten sparen. Deshalb wird eine Vor-Ort-Beratung weiterhin gefördert.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie verlängert das Förderprogramm für die Energieberatungen in Wohngebäuden vor Ort finanziell, bis Ende 2014. So wird die Vor-Ort-Beratung weiterhin mit bis zu 300 Euro gefördert. Bei Einbezug einer zusätzlichen Stromberatung erhöht sich der Zuschuss um 50 Euro.

Energieberatung vor Ort

Bei der Energieberatung vor Ort erhalten Eigentümer ein Gutachten mit detaillierten technischen Hinweisen zur Verbesserung der Energieeffizienz des Hauses. Dazu gehört beispielsweise die Optimierung des Wärmeschutzes, Verbesserung der Heizungsanlage sowie die Nutzung von erneuerbarer Energie. Gleichzeitig wird der erforderliche finanzielle Aufwand ermittelt und die Wirtschaftlichkeit der Investition errechnet.

Kommentare (1)

30.9.2009, 12:00 Uhr von matse2 Profil ansehen
Die Energiebratung vor Ort habe ich hinter mir. Ergebnisse: - Es ist ein Altbau (wusste ich schon vorher) - bereits durchgeführte energetische Teilsanierungen werden nicht berücksichtigt (z.B. eine Hausseite hat bereits WDVS) Ergebnis: - Dach komplett erneuern - gesamte Fassade mit 120 mm Styropor dämmen lassen - Alle Fenster erneuern - durch luftdichte Kunststoffenster ersetzen. - Kellerdecke dämmen - Haustüranlage erneuern Mit diesen Massnahmen könnte man dann Klasse B erreichen. Dieses Ergebnis kam von einem Architektenmit Energieberater-Weiterbildung. Mein Fazit: Mit den empfohlenen Massnahmen bekommt man JEDEN Schuppen systemkonform. Der Haufen Papier, der sich Beratungsergebnis und Bericht nennt, ist völlig wertlos, denn das sind Maßnahmen a la "Kanonen auf Spatzen". Das Fatale: Der Energieberater bekommt als erstes einen schriftlichen Auftrag, der ihm seine Entlohnung vom Bafa sichert, dann zahlt der Auftraggeber seienn Anteil und dann kommt die Beratung. Wenn dabei Blödsinn herauskommt ist der Auftraggeber machtlos, denn weisen Sie mal rechtssicher nach, daß die Beratung nur Abzocke war. Das BAFA hilft Ihnen auch nicht, wenn Sie sich über die Qualität der geförderten Massnahme beklagen wollen. Meine Empfehlung: Für ein MFM müssten Sie bis zu EUR 500,- auf die Förderung draufzahlen. Sinnvoller ist es dieses Geld in eine echte Massnahme zu stecken als es für eine nutzlose "Energieberatung" auszugeben. In meinen Augen ist diese Förderung eine Massnahme um die Berater und die Industrie zu fördern, nicht die Gebäude-Eigentümer - die werden nur gemolken!

 meineimmobilie.de-Tipp


Energie sparen fängt nicht bei der Modernisierung an. Informieren Sie als Vermieter Ihre Mieter zum Beispiel über ein vernünftiges und energiesparendes Lüftungs- und Heizverhalten oder achten Sie auf besonders energiesparende Küchengeräte im eigenen Haus.