Dienstag, 10.03.2009 | Autor: heihec/mb

Bundesrat stellt Bedingungen für EnEV 2009

News: Nach einer Bundesratssitzung steht die novellierte Energieeinsparverordnung immer noch nicht fest, denn der Bundesrat macht seine Entscheidung von umfangreichen Änderungen abhängig und stellt neue Forderungen.

Nachdem die Bundesregierung im Juni 2008 die EnEV 2009 beschlossen hat, warten nun alle auf die Zustimmung des Bundesrates. Doch dieser stellt nun neue Bedingungen an die novellierte Energieeinsparverordnung.

Forderungen des Bundesrates an die EnEV 2009

Der Bundesrat fordert, dass die Pflicht zur nachträglichen Dämmung von Wärme- und Wasserleitungen dann nicht bestehen soll, wenn sie für den Einzelnen nicht wirtschaftlich ist. Außerdem müssten Mehrfachprüfungen von Heizungsanlagen und damit unnötige Kosten für die Eigentümer vermieden werden. Darüber hinaus spricht er sich dafür aus, die Energieausweise praktikabler zu gestalten. Um die tatsächliche Umsetzung der geplanten energiesparenden Maßnahmen zu sichern, sind nach Ansicht des Bundesrates weitere Sanktionen erforderlich. Wenn die Bundesregierung diesen Änderungen zustimmt, steht der EnEV 2009

Mit der Änderung der Energieeinsparverordnung möchte die Bundesregierung den Energieverbrauch des Gebäudesektors weiter senken. Die geplanten Neuregelungen erhöhen die energetischen Anforderungen an Gebäude. Außerdem sehen sie die Erweiterung bestehender Nachrüstungspflichten vor.

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