Mittwoch, 24.06.2009 | Autor: heihec

Sommer, Sonne, Klimaanlage

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News: Der Sommer ist im Anmarsch, die Temperaturen steigen und der Wunsch nach einem kühlen Zuhause wächst. Deshalb entscheiden sich viel Verbraucher für ein Klimagerät. Allerdings machen sich dabei die wenigsten Gedanken über die dadurch deutlich erhöhte Stromrechnung.

Mit den steigenden Sommertemperaturen kaufen sich viele Verbrauchern für ein kühles Zuhause ein Klimagerät. Doch wer solch ein Gerät nutzt, muss sich auf eine erhöhte Stromrechnung gefasst machen.

"Um im Sommer für angenehm kühle Temperaturen in der Wohnung zu sorgen, benötigen Klimageräte sehr viel Strom", erklärt Steffen Joest, Bereichsleiter bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). "Ein durchschnittlich großes mobiles Raumklimagerät kann innerhalb eines Jahres rund 100 Euro Stromkosten verursachen." Wer auf eine elektrische Klimatisierung nicht verzichten will, sollte folgende Tipps der dena beachten:

Auf Energieeffizienzklasse A setzen

Auch Klimageräte werden mit dem EU-Label ausgezeichnet. Wer sich für den Kauf eines Klimageräts entscheidet, sollte immer auf die Energieeffizienzklasse A setzen, um Stromverbrauch und -kosten im Griff zu behalten.

Lieber fest installiert als mobil

Beim Kauf von Raumklimageräten hat der Käufer die Wahl zwischen mobilen oder fest eingebauten Modellen. Mobile Geräte können flexibel in jedem Raum eingesetzt werden, benötigen aber ein geöffnetes Fenster, um die warme Luft abzuleiten. So strömt auch immer heiße Außenluft herein, die wieder gekühlt werden muss. Bei fest installierte Klimageräte kann hingegen auf ein geöffnetes Fenster verzichten werden. Daher arbeiten diese Geräte energie- und kosteneffizienter.

Abkühlung auch ohne Strom

Auch ohne Klimagerät lässt sich die Hitze aus den eigenen vier Wänden verbannen. Wer Fensterläden oder außen liegende Jalousien tagsüber geschlossen hält, sorgt dafür, dass sich die Wohnung weniger aufheizt. Außerdem lässt sich die kalte Nachtluft nutzen, um Räume zu kühlen.

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