Donnerstag, 01.10.2015 | Autor: Heidi Schnurr, Foto: © K.-U. Häßler - Fotolia.com

Kennen Sie die heimlichen Stromfresser in Ihrem Haus?

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Worum geht´s

Wie Sie in Ihrem Haus Strom sparen können.

Stromfresser machen keinen Lärm. Deswegen werden Sie häufig übersehen. Doch spätestens wenn unter der Stromrechnung eine dicke Nachzahlung prangt, sollten Sie isch auf die Suche nach den Stromfressern in Ihrem Haushalt machen. 

 

Nicht nur die klassischen Haushaltsgeräte wie Fernseher, Trockner und Kühlschrank treiben den Energieverbrauch in die Höhe. Manchmal sind unbeachtete Stromfresser die Ursache für eine hohe Rechnung: Aquarium, Wasserbett oder viele Kleingeräte.

Nicht nur Kühlschrank und Waschmaschine sind große Stromfresser, auch andere Geräte können den Energieverbrauch im Haushalt in die Höhe treiben. Manche Verbraucher zahlen deswegen viel für ihren Strom, obwohl immer schön das Licht ausschalten bevor Sie einen Raum verlassen und so denken, dass sie sparsam sind.

Doch es hilft nicht allein einen Stand-By-Betrieb zu vermeiden, Glühbirnen durch Energiesparlampen zu ersetzen und energieeffiziente Kühlgeräte zu kaufen, wenn heimliche Energieschlucker weiterhin Ihre Stromrechnung belasten.

Das sind die heimlichen Stromfresser im Haushalt

Zu den heimlichen Stromfressern im Haus gehört nach Erfahrung der Verbraucherschützer zum Beispiel ein Aquarium. Ein ungedämmtes Becken mit 100 Liter Wasser von 24 Grad, das in einem Raum mit 20 Grad steht, verbraucht häufig mehr als 200 Kilowattstunden im Jahr fürs Heizen. 

Hinzu kommen noch die Beleuchtung und die Umwälzpumpe. Abhilfe könne eine Dämmung der Rückwand und der Seitenwände bringen.

Ein Wasserbett trägt ebenfalls dazu bei, dass die Stromrechnung in die Höhe schießt: Je nach Zimmertemperatur verbraucht es gut 500 bis 1000 Kilowattstunden im Jahr - etwa ein Drittel von dem, was ein 2-Personen-Haushalt im Normalfall pro Jahr verbraucht.

Viele Kleingeräte verbrauchen zusammen viel Strom

Die Verbraucherschützer erinnern daran, dass auch die Benutzung vieler Kleingeräte wie Bügeleisen, Staubsauger, elektrische Zahnbürsten, Mixer, Brotschneidemaschinen, Sprudelbäder, Milchaufschäumer, Kaffeemaschine, Föns oder Rasenmäher zu einem erhöhten Energieverbrauch führen kann.

"Einzeln gesehen verbrauchen diese Geräte wenig Energie, zusammen genommen können sie aber schon eine ganze Menge Strom fressen", wissen die Energieberater der Verbraucherzentrale aus der Praxis.

Kommentare (1)

21.8.2009, 15:41 Uhr von Stromsparen Profil ansehen
Herzlich willkommen zur weltweit ersten, öffentlich einsehbaren Stromverbrauchsstatistik eines Privathaushaltes. Da es immer wieder Diskussionen und Meinungen über den Stromverbrauch bzw. über die Stromkosten eines Privat-Haushaltes gibt, habe ich mich entschlossen, meine aktuellen Daten jeweils zu Monatsanfang auf meinem Weblog der Kleinen Zeitung zu veröffentlichen. http://meinekleine.kleinezeitung.at/999999/stories/369485/ ps. Der einfachste Weg, seine Stromkosten niedrig zu halten, ist ein effizienter (sparsamer) Umgang mit der elektrischen Energie.
Foto: Heidi Schnurr / Bildschön, Laila Weber
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Es schreibt für Sie

Heidi Schnurr arbeitet als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Mietrecht für Vermieter. Ihre Praxis-Tipps speziell für Vermieter finden sich in zahlreichen Fachpublikationen, Loseblattwerken, Büchern und ...
Heidi Schnurr
"Der Strom wird teurer!" Gerade überschlagen sich die Meldungen über steigende Strompreise wegen der angeblich massiven Erhöhungen bei den sogenannten Netzentgelten. Noch erhalten jedoch Neukunden bei vielen Stromanbietern spürbare "Begrüßungsprämien". Deswegen ist jetzt der beste Zeitpunkt, den derzeit bezahlten Strompreis zu prüfen und notfalls den Stromanbieter zu wechseln, um dadurch bares Geld zu sparen. Das Problem: Viele Immobilienbesitzer liebäugeln zwar immer mal wieder mit einem Stromanbieterwechsel, ziehen ihn aber nicht konsequent durch. Zum einen, weil  sie nicht wissen, wie sie bei einem Stromanbieterwechsel vorgehen sollen. Zum anderen, weil sie Angst haben, plötzlich im Dunkeln zu sitzen.
Hier eine Tag und Nacht brennende Außenleuchte, der Akku für die Zahnbürste oder der alte Gefrierschrank im Keller: In jedem Haushalt gibt es mehr oder weniger versteckte Stromfresser. Damit verschwenden Sie nicht nur Energie, sondern die kosten Sie auch noch richtig viel Geld. Wie Sie diese „heimlichen Stromfresser“ entlarven und dabei nicht auf Sicherheit oder Bequemlichkeit verzichten, zeigen diese Strom-Spar-Tipps.

 meineimmobilie.de-Tipp


Wenn Sie Ihrem Energieverbrauch auf den Grund gehen wollen, können Sie gegen eine geringe Gebühr eine Energieberatung der Verbraucherzentrale bekommen - auf Wunsch auch bei Ihnen zu Hause.