Freitag, 28.03.2008 | Autor: jansch

Keine Energieeinsparung durch Uhrenumstellung

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News: Die bevorstehend Uhrenumstellung von Winter- auf Sommerzeit in der Nacht vom 29. auf den 30. März hilft nicht beim Energiesparen. Durch Freizeitaktivitäten am Abend wird mehr Strom verbraucht als durch die Beleuchtung in der Wohnung.

"Der Dreh am Zeiger erhöht zwar den Freizeitwert für die Menschen, aber er bewirkt seit Jahren keine spürbare Energieeinsparung", sagte Eberhard Meller, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Abends wird zwar weniger Strom für die Beleuchtung verbraucht, aber dafür wird mehr Strom bei Freizeitaktivitäten am Abend benötigt. Dadurch kann insgesamt mehr Energie verbraucht werden.

Der Anteil von Licht beim privaten Stromverbrauch liegt nur bei acht Prozent. Außerdem müssen morgens teilweise die Heizungen länger laufen und das Licht länger brennen.

Stromverbrauch im Haushalt

Auf Unterhaltungselektronik, Telekommunikation und Computer entfallen zwölf Prozent des Stromverbrauches. Kühl- und Gefrierschränke sowie andere Haushaltsgeräte kommen auf 29 Prozent. Kochen, Bügeln und Wäschetrocknen machen etwa 19 Prozent aus.

Die Warmwasserbereitung, zu der auch die von Wasch- und Geschirrspülmaschinen zählt, verbraucht 17 Prozent des Haushaltsstroms. Die Heizung schlägt mit 15 Prozent zu Buche.

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