Freitag, 18.09.2009 | Autor: mb

Keine Chance für Schimmel im Haus

News: Richtiges Lüften und Heizen ist besonders in den kalten Monaten wichtig. Wer regelmäßig alle Räume lüftet, gibt Feuchtigkeit und Schimmel im Haus keine Chance.

Wenn im Herbst die Temperaturen fallen, wird auch die Heizung wieder aktiviert. Doch sobald die Wohnung über die Heizkörper warm gehalten wird, müssen die Bewohner auch verstärkt ans Lüften denken, sonst drohen Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland in einer Pressemitteilung hin.

Ständig gekippte Fenster vermeiden

Demnach erhöhen gekippte Fenster den Energieverbrauch und die Heizkosten drastisch, wenn sie über längere Zeit oder ständig gekippt bleiben und hierbei die Heizung nicht gedrosselt wird. Am besten sollte bei ausgeschalteter Heizung maximal zehn Minuten lang für Durchzug gesorgt werden, rät Haus & Grund. Diese Art der Lüftung sollte möglichst drei- bis viermal am Tag erfolgen.

Wenn morgens die Schlafräume gelüftet werden, können die Innentüren der Wohnung offen bleiben. Wenn jedoch zum Beispiel das Bad nach dem Duschen gelüftet wird, sollten die Türen geschlossen bleiben, damit sich die hohe Luftfeuchtigkeit nicht auf die angrenzenden Räume verteilt.

Heizung öfter mal herunterfahren

Nachts oder bei längerer Abwesenheit sollte die Raumtemperatur abgesenkt werden, um Energie zu sparen. Zudem sorgen laut Haus & Grund kühlere Räume für einen erholsamen Schlaf, da die Luft von besserer Qualität ist. Hierbei sollte jedoch eine Mindesttemperatur von 16 Grad Celsius beachtet werden, da es sonst zur Kondensation von Feuchtigkeit kommen kann. Deshalb ist es sinnvoll, von Zeit zu Zeit auch ungenutzte Räume leicht zu heizen, um Schimmelbildung vorzubeugen.

Kommentare (0)

Kommentieren, ergänzen Sie jetzt den Artikel oder geben Sie dem Autor Feedback. Einfach anmelden und losschreiben.