Dienstag, 29.06.2010 | Autor: heihec

Haus und Wohnung im Sommer kühl halten

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News: Die Temperaturen steigen und das Außenthermometer zeigt über 30 Grad an. Bei solch einem Wärmezustand kommt die Hitze von außen schnell in die Wohnung oder ins Haus. Doch schon mit einfachen Methoden können Hausbesitzer sich vor der Wärme schützen.

Um Haus und Wohnung vor der Sonne und der Wärme zu schützen gibt die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland Tipps für ein kühles zu Hause im Sommer.

Tipps rund um den einfachen Wärmeschutz

An heißen Sommertagen sollten Hausbesitzer nur frühmorgens oder spät am Abend lüften und zwar bei vollständig geöffneten Fenstern. Nur so kann die warme Luft in den Wohnräumen der kühleren Außenluft weichen. Außenliegende Jalousien, Markisen oder Rollos können ganztägig heruntergelassen werden. So kann die Sonne und Wärme gar nicht erst ins Innere des Hauses eindringen. Durch zugezogene Gardinen wird die Wärmeeinstrahlung nur geringfügig verringert.

Ökologischer Wärmeschutz fürs Haus

Ein ökologischer und preiswerter Wärmeschutz ist die begrünte Fassade. Die Grünpflanzen halten einen Teil der Sonneneinstrahlung ab und verbessern durch Verdunstung das Kleinklima. Hier eignen sich besonders Efeu oder wilder Wein. Zu bedenken ist, dass die Pflanzen einige Jahre benötigen, bis die gesamte Fassade bedeckt ist, und einer gewissen Pflege bedürfen.

Wärmeschutz durch Klimaanlage

Wenn alles nichts hilft, muss eine Klimaanlage her. Hierbei entstehen allerdings Anschaffungs- und Installationskosten sowie zusätzliche Stromkosten im Betrieb. Für eine Nachrüstung im Bestand eignen sich nach allgemeinen Erfahrungen Split-Klimageräte am besten. Hierbei werden der Verdampfer im Raum und der Kompressor außen auf dem Dach installiert. Verbunden sind die Geräte mit einem Schlauch, in dem das Kühlmittel fließt. Zu beachten und zu vergleichen sind die Geräuschentwicklung und der Stromverbrauch der Geräte.

meineimmobilie.de-Tipp:

Steigt die Innenraumtemperatur in einer Immobilie bis zu 30 Grad, ist dies ein Zeichen für schlechte Isolierung. Hausbesitzer und Vermieter sollten sich in diesem Fall über eine energieeffiziente Sanierung informieren.

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