Freitag, 17.12.2010 | Autor: mb

Fenster zu zum Jahreswechsel

News: Feuerwerkskörper gehören in Deutschland zu Silvester wie das Christkind zu Weihnachten. Leider verfehlen die Böller manchmal ihr Ziel und landen an ungewollten Stellen. Wenn sie in die Wohnung gelangen, können sie Brände auslösen. Die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund rät deshalb, die Fenster in der Silvesternacht geschlossen zu halten.

Manchmal ist es Leichtsinn, manchmal ein unglücklicher Zufall: Jedes Jahr zu Silvester ereignen sich Unfälle und Brände in Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern. Die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund sieht vor allem in dicht bebauten Wohngebieten eine erhöhte Gefahr zu Silvester und rät deshalb allen Hausbesitzern, ihre Fenster zum Jahreswechsel geschlossen zu halten. So könne verhindert werden, dass Feuerwerkskörper versehentlich in die Wohnung gelangen und gefährliche Brände entstehen, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbands. Zudem sollten Dachluken, Balkon- und Terrassentüren verschlossen bleiben und rechtzeitig vor Mitternacht sämtliche brennbaren Gegenstände von Balkonen und Terrassen entfernt werden.

Schadensersatzforderungen und strafrechtliche Folgen

Wenn es dann doch brennt in der Wohnung, wird das Schadensersatzansprüche und eventuell auch strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Kommen andere Personen durch den Brand zu Schaden oder werden andere Wohnungen beschädigt, muss geklärt werden, wer verantwortlich war. Ob im Falle eines Falles eine Versicherung zahlt, sei davon abhängig, ob dem Verursacher grobe Fahrlässigkeit im Hinblick auf die Brandverursachung vorgeworfen werden kann, so Haus & Grund.

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 meineimmobilie.de-Tipp


Als Hausbesitzer und Vermieter sollten Sie während der Silvesternacht ein besonderes Auge auf Ihre Immobilie haben. So können Sie schnell eingreifen, falls ein Böller an Ihrem Haus Feuer fängt. Neben Feuerwerkskörpern kommt es auch immer wieder zu Bränden und Schäden durch sogenannte Himmelslaternen. In den meisten deutschen Bundesländern ist es mittlerweile verboten, die Laternen steigen zu lassen.