Freitag, 02.01.2009 | Autor: jansch

Beratung von energieeffizienten Geräten im Einzelhandel unzureichend

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Laut einer Studie des Instituts für angewandte Verbraucherforschung e. V. (IFAV) wird das Thema Energieverbrauch von Haushaltsgeräten immer noch nicht ausreichend bei der Produktberatung im Einzelhandel behandelt. Verkauft wird hier in erster Linie über den Preis.

Die Rechnung für einen zu hohen Energieverbrauch eines Haushaltsgerätes wie des Kühlschrankes oder eines DVD-Recorders bekommt der Kunde dann erst in den kommenden Jahren. Das kann zum Beispiel bei kleineren Geräten der Unterhaltungselektronik Stromkosten in den kommenden fünf Jahren von 27 oder 87 Euro verursachen. Bei größeren Haushaltsgeräten wie Kühl- und Gefrierkombinationen kann die Stromkostendifferenz noch wesentlich höher ausfallen.

Klimaschutzkampagne der Verbraucherzentrale

Ein Kühlschrank der A-Klasse ist nur noch drittklassig. In der besten Klasse A++ verbraucht dieser Kühlschrank dann nur noch knapp die Hälfte an Energie, wie die Stiftung Warentest in ihren Untersuchungen und Publikationen beweist. Die Energieberatung der Berliner Verbraucherzentrale führt deshalb eine bundesweiten Klimaschutzkampagnen durch, um Verbraucher über die Stromfresser im Haushalt aufzuklären.

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Die Verbraucherzentrale informiert Sie persönlich über das Berliner Energietelefon bei Fragen zum Energiesparen am Dienstag und Donnerstag in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Die Telefonnummer lautet 030/301 60 90.