Dienstag, 01.01.2008 | Autor: Sabine Seeberg

Der Keller: ein trockener Lagerraum

Stichworte zu diesem Thema
Der Keller ist zwar nicht gerade das Entree eines Hauses, aber er ist Lagerraum, beherbergt Waschküche oder Heizraum und erfüllt eine wichtige Funktion. Einige Anzeichen sind dabei ein untrügliches Indiz, dass Sanierungsbedarf besteht.

Steigt beim Eintreten in den Keller ein bitterer Geruch in die Nase, sind Wasserflecken am Boden vorhanden oder an den Wänden durchfeuchtete Stellen und schwarzer Schimmel? Dann ist das ein untrügliches Zeichen für Instandhaltungsstau oder Baumängel.

Schäden im Keller

Der Keller sollte regelmäßig kontrolliert werden. Es gibt Anzeichen, die kein gutes Zeichen sind. Dazu gehört:

  • abgeplatzter Putz an den Wänden,
  • Feuchtigkeit in den Wänden,
  • aufgeplatzter Bodenestrich.

Mängel der Außenwandisolation beim Keller

Die Ursachen für einen schlechten Zustand des Kellers liegen häufig in einer fehlenden oder schlechten Außenwandisolation. Gegen Wassereindrang helfen auch waagerechte Feuchtigkeitssperren.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Mauerwerksschicht über dem Kellergeschossboden sowie eine Mauerwerksschicht unter der Kellergeschossdecke. Das Vorhandensein ist leider keine Selbstverständlichkeit: Hauskäufer sollten dies vor der Vertragsunterschrift kontrollieren.

Kommentare (0)

Kommentieren, ergänzen Sie jetzt den Artikel oder geben Sie dem Autor Feedback. Einfach anmelden und losschreiben.

 meineimmobilie.de-Tipp


Die Behebung solcher Keller-Schäden ist zwingend notwendig und kann für Sie sehr teuer werden. Geschieht dies nicht, können Schäden im darüber liegenden Erdgeschoss entstehen, da die noch trockenen Bauteile wie ein Schwamm das aufsteigende Wasser aufsaugen. Und dann wird Ihr Haus endgültig zum Sanierungsfall.