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Stundung von Zinszahlungen: So verschaffen Sie sich finanziell etwas Luft

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Wer seinen Kredit nicht regulär abstottern kann, bekommt sicherlich schon bald einen nicht ganz so angenehmen Anruf von seiner Bank... 

... und dann vom Finanzamt. Jedenfalls dann, wenn Sie die daraus entstandenen Zusatzkosten als Werbungskosten abziehen wollen. Steuerlich lohnt es sich da mehr, die Rückstände in ein zusätzliches Darlehen einfließen zu lassen.

Stundet Ihnen Ihre Bank aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten Ihre Schuldzinsen, dürfen Sie diese nicht als Werbungskosten von der Steuer abziehen.


Wandeln Sie die aufgelaufenen Zinsrückstände in ein zusätzliches Darlehen um, dürfen Sie den Betrag ab dem Zeitpunkt der Umwandlung als Werbungskosten abziehen (FG des Saarlandes vom 6.9.1989, EFG 1989, S. 634). Die Schuldzinsen für den Zusatzkredit dürfen Sie zukünftig ebenfalls abziehen.


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