VOB/B

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VOB/B steht für „Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen“, Teil B. Es ist die für die Erstellung einer Immobilie relevante Richtlinie, regelt zum Beispiel Mängelansprüche oder die Bezahlung der Leistungen.
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Fünf Jahre Garantie gibt es in der Regel auf Immobilien. Doch die meisten Bauherren vergessen diese Frist, sobald sie in ihr Familienheim eingezogen sind. Gravierende Baumängel erinnern den Bauherrn dann an seine Rechte – häufig auch erst nach Fristablauf.

Wer baut und dabei Handwerker beschäftigt, muss dafür auch zahlen. Denn die vom Bauherrn beauftragte Bauunternehmer arbeiten üblicherweise nicht kostenfrei und wollen für ihre erbrachten Leistungen honoriert werden.   Und das spätestens dann, wenn sie fertig sind. Ein eindeutiges Zeichen dafür ist die präsentierte Schlussrechnung.

Oft läuft beim Hausbau nicht alles rund: Risse im Putz, unterschiedliche Deckenhöhen oder starke Verschmutzung. Wenn Baumängel auftreten, kann der Bauherr in vielen Fällen Nachbesserung verlangen.

Auch wenn der Hausbau und die vorangehende Planungsphase nie völlig fehlerfrei ablaufen - einige Fehler in der Ausführungsplanung könnten dennoch vermieden werden.

News: Private Bauherren, die in den vergangenen vier Jahren einen Bauvertrag nach VOB/B abgeschlossen haben, bekommen auf die üblichen vier Jahre Gewährleistung ein Jahr geschenkt.
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Sobald der Architekt auf der Baustelle seine Arbeit erledigt hat, wird er eine Rechnung stellen. Je nach Art und Umfang seiner Arbeit kann die Abrechnung zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfinden. Steht die Abnahmereife für Bauabschnitte, die der Architekt verantwortet hat, noch aus, hat er noch keinen Anspruch auf sein Honorar.

Auf einer Baustelle erbringen viele Unternehmen verschiedene Leistungen - manchmal auch in einer Qualität, die der Bauherr nicht hinnehmen muss. Bei der Bauabnahme hat er die Chance, Mängel anzugeben und auf eine Nachbesserung zu bestehen.

Sofern der Bauherr noch kein Grundstück gefunden hat und ihn in der gewünschten Lage auch keines vermittelt werden kann, kommt der Kauf eines Grundstücks mit Haus aus "einer Hand" in Frage, dem so genannten Bauträger-Objekt.

Zu den Pflichten eines Bauherrn gehört es, die Leistungen der Handwerker und Bauunternehmen abzunehmen. Dabei muss er sich an Fristen halten und Mängel rechtzeitig reklamieren. Unterstützung kann er sich dabei von einem Architekten holen.

Wie die Arbeit der Handwerker, muss der Bauherr auch die Leistung seines Architekten abnehmen. Je nachdem, mit welchen Leistungsphasen er den Architekten beauftragt hat, erfolgt die Abnahme zu unterschiedlichen Zeitpunkten - unter Umständen sogar erst nach Ablauf der Verjährungsfrist von handwerklichen Mängeln.

Schimmelbildung oder eine unzureichende Wärmedämmung sind oft Anzeichen für Baumängel. Informationen rund um den Baupfusch gibt das meineimmobilie.de Baumängel Dossier.

Wer etwas riskiert muss damit rechnen, dass er am Ende schlimmstenfalls alles verliert. So beispielsweise, wenn am Finanzamt vorbei Steuern sparen wollen und einen Handwerker „schwarz“ beschäftigen. Läuft dann was schief, hilft Ihnen kein Gericht. Schlimmer noch: Sie bekommen obendrein noch Ärger mit dem Finanzamt!

Architekten planen nicht nur Häuser, sie können auch die Überwachung der Bauarbeiten übernehmen. Das erspart dem Bauherren nicht nur Zeit und Nerven, sondern oft auch bares Geld.

Entdeckt der Bauherr Mängel erst, wenn er bereits in seinem Haus wohnt, wird er wahrscheinlich alles schon bezahlt haben. Abhängig vom Ausmaß der Mängel kann dies für ihn schwer wiegende Folgen haben.

Für den Aufbau eines Fertighauses hat der Bauherr mehrere Möglichkeiten zur Auswahl: Er kann die Bauteile selbst zusammenfügen, einzelne Firmen damit beauftragen oder einen Generalübernehmer einsetzen - je nach Budget und Zeit für Eigenleistungen. Ein Architekt kann zusätzlich für einzelne Leistungsphasen hinzugezogen werden.