Dienstag, 26.10.2010 | Autor: heihec

Trotz EEG-Umlage Bares sparen

News: Zum 1. Januar wird die EEG-Umlage um rund 58 Prozent auf 3,53 Cent je Kilowattstunde ansteigen. Da die Verbraucher die EEG-Umlage über ihre Stromrechnung bezahlen, drohen ab 2011 erneute Strompreiserhöhungen. Durch einen Stromanbieterwechsel zum Beispiel zum Ökostrom können Verbraucher diese Erhöhung wieder ausgleichen.

Durch die Erhöhung der EEG-Umlage auf 3,53 Cent pro Kilowattstunde könnten die Strompreise bald deutlich steigen. Mit dem Wechsel zu einem günstigeren Anbieter lässt sich jedoch Bares sparen. Wer einen Ökostromanbieter wählt, kommt häufig immer noch günstiger weg als bei seinem bisherigen Stromversorger so der Strompreis-Vergleich Verivox in einer aktuellen Pressemitteilung.

Ökostrom häufig günstiger

Der günstigste verfügbare Ökostromtarif mit Gütesiegel und monatlicher Abschlagszahlung kostet derzeit im Schnitt 750 Euro und ist somit um 218 Euro günstiger als das, was der Musterhaushalt aktuell im Grundversorgungstarif bezahlen muss. "Viele Ökostromtarife weisen nur die Stromherkunft nach. Wer durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter etwas für die Umwelt tun möchte, sollte neben dem Preis auch auf strenge Gütesiegel achten. Dadurch wird die Haushaltskasse entlastet und der weitere Ausbau erneuerbarer Energien gefördert", sagt Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox.

Preisgarantie: Das Kleingedruckte lesen

Ob für herkömmlichen Strom oder Ökostrom: Verbraucher sollten sich beim Wechsel eine möglichst lange Preisgarantie sichern. Wichtig ist dabei, auf das Kleingedruckte zu achten. Wird nur eine Preisfixierung vereinbart, gilt diese nur für die reinen Energiekosten und Netznutzungsentgelte. Geänderte Steuern und Abgaben wie die EEG-Abgabe können jedoch trotzdem aufgeschlagen werden.

meineimmobilie.de-Tipp:

Als Vermieter ist der Strompreis für Sie ein Randthema, dennoch können Sie Kosten beim Hausstrom sparen. Informieren Sie sich mit dem Strompreis-Vergleich über die zahlreichen Anbieter auf dem deutschen Strommarkt, um den für sich günstigsten Tarif herauszufinden.

Kommentare (1)

4.11.2010, 12:06 Uhr von Matulla Profil ansehen
Ob Strom durch die Sonne, das Wasser oder den Wind erzeugt wird, bei den Stromkunden als Ökostrom ankommt kann niemand garantieren. Strom ist Strom. Wenn Ökostrom jetzt billiger angeboten wird, als als der, durch Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerke erzeugt, dann stimmt etwas nicht. Die Energielobby zusammen mit dem Staat füllt sich auf Kosten der Stromverbraucher die Taschen. Die Politik wird ja nicht den Steuerast absägen auf dem sie komfortabel sitzt.