Montag, 22.08.2011 | Autor: heihec, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007

Grundsteuer steigt weiter

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007
News: Neue Zahlen zeigen, dass in fast jeder dritten größeren Stadt in Deutschland die Grundsteuer B gestiegen ist. Für Eigentümer von bebauten Grundstücken erhöht sich somit der durchschnittliche Hebesatz von 507 Prozentpunkten auf 517.

Grundstücks-, Haus- oder Wohnungseigentümer müssen in diesem Jahr mit erhöhten Wohnnebenkosten rechnen, denn die Kommunen heben die Grundsteuer für bebaute Grundstücke um durchschnittlich 10 Prozentpunkte an. Darauf macht die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund in einer aktuellen Pressemitteilung aufmerksam.

Regionen mit erhöhter Grundsteuer

Von der erhöhten Grundsteuer sind vor allem die Eigentümer der Städte und Gemeinden im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen betroffen. In Nordrhein-Westfalen haben 34 von 76 Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohnern den Hebesatz für bebaute Grundstücke erhöht. Darunter sind unter anderem Städte wie Aachen, Bielefeld oder Duisburg.

Absolut am stärksten stiegen die Hebesätze der Grundsteuer B jedoch in Leipzig von 500 auf 650 Prozentpunkte, Solingen von 490 auf 590, Castrop-Rauxel von 410 auf 500 Prozent, Leverkusen von 500 auf 590, Iserlohn von 400 auf 485 und Stralsund von 420 auf 500 Prozent. Mit einem Hebesatz von 810 Prozent bleibt Berlin bundesweit einsame Spitze.

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 meineimmobilie.de-Tipp


Bei vermieteten Grundstücken kann man die Grundsteuer auf die Mieter abwälzen. Voraussetzung: Es wurde im Mietvertrag vereinbart, dass die Grundsteuer als Betriebskosten entsprechend der Betriebskostenverordnung abgerechnet werden kann. Nur bei ausdrücklicher Vereinbarung ist die Umlage der Grundsteuer möglich.