Donnerstag, 18.07.2013 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © Tiberius Gracchus - Fotolia.com

Berechnungshilfe beim Einsatz von Contracting

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Worum geht´s
  • Kostenlose Tools beim Einsatz von Contracting

Die neue Regelung zu Contracting im Mietwohnbestand ist zum 1. Juli 2013 in Kraft getreten. Demnach können Vermieter für alle Mietwohnungen in Deutschland erstmals Contracting einheitlich einsetzen. Eine Berechnungshilfe unterstützt beim Einsatz.

Zum 1. Juli 2013 ist die neue Verordnung zur Wärmelieferung in Kraft getreten, die erstmals einheitlich die Einsatzmöglichkeiten von Contracting für alle Mietwohnungen in Deutschland definiert. Künftig können Vermieter unabhängig vom Alter des Mietvertrags die Wärmelieferung unter bestimmten Voraussetzungen an einen Energiedienstleister (Contractor) übertragen. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) unterstützt Vermieter beim Einsatz von Contracting mit kostenlosen Online-Tools.

Wärmelieferverordnung liefert Einzelheiten zum Contracting

Durch die Wärmelieferverordnung können seit 1. Juli 2013 die Kosten der Wärmelieferung auf die Mieter umgelegt werden, wenn für die Mieter die Kosten für Heizung und Warmwasser nicht steigen. Dies kann ein Contractor erreichen, indem er beispielsweise die bestehende Heizungsanlage noch effizienter betreibt, eine effizientere Heizungsanlage neu errichtet oder die Wärme aus einem Wärmenetz mit besserer Energieeffizienz liefert. Zudem muss die Umstellung vom Vermieter spätestens drei Monate vor Beginn gegenüber den Mietern angekündigt und die voraussichtliche Effizienzverbesserung angegeben werden.

Kostenlose Online-Tools rund um Contracting

Eine zentrale Vorgabe ist dabei die Kostenneutralität, die anhand eines Kostenvergleichs vor und nach der Umstellung nachgewiesen werden muss. Mit einem kostenlosen Tool der dena kann der vorgeschriebene Vergleich der Betriebskosten durch Eingabe von Preisen und Verbrauchsdaten durchgeführt werden. Eine weitere Berechnungshilfe ermöglicht Vermietern den Vergleich verschiedener Contracting-Angebote miteinander. 

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News: Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein Vermieter beim Wechsel vom normalen Betrieb einer Zentralheizung auf so genannte Wärmelieferungsverträge mit Drittunternehmen - "Contracting" - den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit einhalten muss.
Kurz erklärt: Wenn ein fremdes Unternehmen die Heizungsanlage betreut. Wärmecontracting ist eine Möglichkeit des Vermieters, sich dieser Kosten zu entledigen, andererseits hat es in der Vergangenheit deswegen immer wieder Ärger gegeben.

 meineimmobilie.de-Tipp

Wenn Sie wissen wollen, ob Sie die Wärmelieferung auf einen Dritten übertragen dürfen (Contracting), sollten Sie zunächst einen Blick in § 556c BGB werfen. Wenn Sie dagegen wissen wollen, wie dazu Ihr Vertrag aussehen muss, blättern Sie lieber in die Wärmelieferungsverordnung.