Freitag, 07.05.2010 | Autor: mb, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2008

Anteil für Wohnkosten seit 30 Jahren stabil

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2008
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News: Mieter nehmen eine stetige Preissteigerung bei den Wohnausgaben wahr. Doch das sei rein subjektiv, sagt der Eigentümerverband Haus & Grund. Die Statistik würde belegen, dass sich der Anteil der Wohnausgaben seit 30 Jahren auf etwa gleichem Niveau bewege.

Was Mieter heute für Wohnen ausgeben, ist in etwa der selbe Anteil wie vor 30 Jahren. Das gehe aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, meldet die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund in einer Pressemitteilung. Demnach lag der Anteil für Wohnausgaben im Schnitt bei 22,4 Prozent des verfügbaren Einkommens. Darin sind Kosten für Wohnung, Wasser, Strom und Heizung enthalten. Im Jahr 2009 habe der Anteil 24,4 Prozent betragen, was auf die höheren Kosten für Heizung und Strom zurückzuführen sei.

Für Nettokaltmieten und Nebenkosten sei hingegen festzustellen, dass die jährliche Steigerung mit rund einem Prozent in den Jahren 2000 bis 2008 immer unter der allgemeinen Preissteigerung lag, so der Eigentümerverband. "Die subjektiv wahrgenommene starke Verteuerung des Wohnens ist ein Zerrbild", sagt Haus & Grund-Präsident Ralf Kornemann. "Die Teile des Wohnens, die sich verteuert haben, betreffen einzig die Nebenkosten, auf die Vermieter keinerlei Einfluss haben."

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