Dienstag, 22.09.2009 | Autor: heihec

Zweitwohnung im Trend

News: Der Trend für Berufs- und Ausbildungspendler geht zur Zweitwohnung. Deshalb stieg die Zahl der Zweitwohnungen in den letzten fünf Jahren um 30 Prozent auf 1,1 Millionen.

In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Zweitwohnungen um 30 Prozent gestiegen. Dies geht aus einer Analyse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008 durch das Forschungsinstitut empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) hervor.

Gründe für die Zweitwohnung

Für die Zweitwohnung ist nicht die Luxus-Frage der Grund. Oft wird die Zweitwohnung aus Berufs- und Ausbildungsgründen in Anspruch genommen. Deshalb hängt die Größe auch kaum von der Quadratmeterzahl des Erstwohnsitzes ab. Denn am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sucht man, so die LBS-Experten, nur eine "Wohnbeziehung auf Zeit".

Des Weiteren zeigt die Analyse auch, dass die Nutzer vor allem junge Menschen und Haushalte mit mehreren Erwerbstätigen sind. Für nicht wenige ist nach Einschätzung von LBS Research offenbar das Fernpendeln der beste Weg, um die gewohnte gute Wohnumgebung mit dem Arbeitsplatz unter einen Hut zu bringen.

Belastung des Wohnungsmarktes

Die wachsende Anzahl der Zweitwohnungen bringt allerdings auch seine Schattenseiten mit, denn die Zweitwohnungen sind zu 80 Prozent Mietwohnungen. So ist die Suche nach bezahlbaren Häusern und Wohnungen für "normale" Familien in den Universitätsstädten und wirtschaftsstarken Ballungsräumen oft sehr schwer.

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