Donnerstag, 10.02.2011 | Autor: Heidi Schnurr, Foto: Michaela Harderer

Von wegen Banane!

Foto: Michaela Harderer

Als ich diese Woche mit einem kräftigen "WUMM" die 101 Seiten dicke Mietnomaden-Studie der Uni Bielefeld auf den Tisch bekam, löste das nicht gerade Freude bei mir aus.

 

Ganz ehrlich gesagt kann ich das Thema "Mietnomaden" gar nicht mehr hören - und jetzt sollte ich darüber auch noch einen Spezial-Newsletter schreiben... richtig: Begeisterung hört sich anders an!

 

Dazu kam noch, dass ich an diesem Abend einen Termin mit einem Autor hatte. Das bedeutete Stress, denn der Newsletter sollte bereits am nächsten Morgen mit einem Artikel zur Mietnomaden-Studie raus.

"Mietnomaden - ist das bei Ihnen überhaupt noch ein Thema?", fragte ich meinen Autor. Er ist Berater in einem Haus & Grund-Verein. Über seinen Schreibtisch gehen jeden Tag unzählige Vermieterfälle.

Plötzlich war es, als hätte ich in einen Ballon gepiekst: "Ja selbstverständlich" und schon legte er los: "Frau Schnurr, stellen Sie sich vor, Sie würden in eine besonders krumme Banane beißen und sich dabei verschlucken!" Aha - was hat das mit Mietnomaden zu tun?

"Ganz einfach liebe Frau Schnurr: Am nächsten Tag würde wegen Ihnen die Bananenverordnung geändert werden - nur, um Sie zu schützen!" Zugegeben: Ich verstand wirklich nur noch Banane - oder war etwa das, was er mir gerade erzählte alles Banane?

Nicht ganz. Er wollte mir mit diesem Beispiel nur eines klar machen: Unzählige Vermieter leiden unter Mietnomaden. Doch bevor der Gesetzgeber ein Gesetz "gegen Mietnomaden" erlässt bzw. eines, das es den Vermietern einfacher macht, sie wieder loszuwerden, ziehen Jahre ins Land und es werden unzählige Studien gemacht ...

... bis es so weit ist, kann ich also noch gaaaaaanz viele Bananen essen - und Sie übrigens auch!

Was meinen Sie: Braucht es ein Gesetz, das Sie besser vor Mietnomaden schützt? Oder wollen Sie lieber die Bananenverordnung ändern? Diskutieren Sie mit im neuen Blog von meineimmobilie.de!

Kommentare (4)

28.9.2016, 22:29 Uhr von Yamaha-Fredy Profil ansehen
Sollen wir uns das untätig gefallen lassen? Dann wird das sich nie ändern! Wir müssen gemeinsam gegen die Komplizen dieser Straftäter vorgehen! Also gemeinsam unsere so genannte "Rechtsorgane" beim Bundesverfassungsgericht als massenweise-Komplizen von Straftäter anzzeigen, und laut deutschem Gesetz, als Mittäter, Ersatz für die Verluste, einfordern!
28.9.2016, 22:21 Uhr von Yamaha-Fredy Profil ansehen
Es ist nicht nötig, Gesetze dazu zu schmieden; die gibt es nähmlich schon seit Jahrtausenden! Wer in betrügerischer Absicht Leistungen erschleicht, bzw fremdes Eigentum beschädigt, sind doch schon seit Menschen gedenken Straftaten! Steht sogar in unserem Strafgesetzbuch! Nur in unserem sogenannten "Rechtstaat", da wird ganz offiziell, massiv dagegen verstoßen! Da hat man als geschädigter überhaupt keinerlei Chansen vor Recht & Justitz; aber die Betrüger haben absolut nichts zu befürchten, haben sie doch sämmtliche Justitz- und Rechtorgane als hartnäckige Komplitzen hinter sich stehen! ... wann weden bei uns noch schlimmere Verbrechen legalisiert?!
14.11.2011, 18:21 Uhr von ge-ge Profil ansehen
Hallo es ist dringend Nötig dieses Gesetz zu ergänzen oder abzuändern. Ich habe einen Mietnomaden seit 3 1/2 Monaten.Der Nomade betreibt in der Wohnung eine Hundezucht trotz Hundeverbot er hat 4 große und mehrere Welpen.wenn sie in das Treppenhaus kommen richt es stark nach Urin. der Nomade hat die letzten 3 Monatsmieten nicht bezahlt er wurde Fristlos und Fristgerecht gekündigt, die Räumungsklage wurde eingereicht. das Ganze sol mehrere Monate dauern,nach angaben von meinem Anwalt.wie kann es so etwas in Deutschland Geben.Die Hunde machen die Wohnung Unbewohnbar, der Mieter sitzt im Warmen und das auf meine Kosten.warum sollte er Miete Bezahlen es geht auch so. http://www.meineimmobilie.de/res/smiley_sad_626_963.jpg