Montag, 09.11.2015 | Autor: Heidi Schnurr, Foto: © Marek Gottschalk - Fotolia.com

Schleswig-Holstein beschließt Mietpreisbremse zum 1.12.2015

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Worum geht´s

Schleswig-Holstein führt die Mietpreisbremse ein.

Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben es bereits vorgemacht und eine Mietpreisbremse beschlossen! 

Jetzt hat Schleswig-Holstein nachgezogen und eine Mietpreisbremse für 12 Städte bereits zum 1.12.2015 beschlossen.

In Gebieten, in denen eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist, kann per Rechtsverordnung eine Mietpreisbremse eingeführt werden. Damit dürfen Sie als Vermieter bei einer Wiedervermietung die ortsübliche Vergleichsmiete um höchstens 10 Prozent übersteigen.

Mietpreisbremse: In diesen 12 Städten soll sie gelten

Am 3.11.2015 hat Schleswig-Holstein eine Mietpreisbremsenverordnung beschlossen. Die Verordnung soll voraussichtlich zum 1.12.2015 in den nachfolgenden Städten für die nächsten 5 Jahre in Kraft treten.

  • Barsbüttel
  • Glinde
  • Halstenbek
  • Hörnum
  • Kampen
  • Kiel
  • List
  • Norderstedt
  • Sylt
  • Wenningstedt-Braderup
  • Wentorf bei Hamburg
  • Wyk auf Föhr

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Foto: Heidi Schnurr / Bildschön, Laila Weber
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Es schreibt für Sie

Heidi Schnurr arbeitet als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Mietrecht für Vermieter. Ihre Praxis-Tipps speziell für Vermieter finden sich in zahlreichen Fachpublikationen, Loseblattwerken, Büchern und ...
Heidi Schnurr
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Ganz still und leise hat der Landtag in Baden-Württemberg gerade eine Mietpreisbremse für 68 Städten und Gemeinden erlassen. Die soll ab dem 1.11.2015 in Kraft treten.   Ebenso klammheimlich hat Rheinland-Pfalz zum 8.10.2015 in Mainz, Landau und Trier eine Mietpreisbremse eingeführt.

 meineimmobilie.de-Tipp

Schleswig-Holstein hat bereits zum 1.12.2014 für 15 Städte eine Kappungsgrenze eingeführt. Die betrifft Sie allerdings nur, wenn Sie die Miete innerhalb eines laufenden Mietverhältnisses erhöhen wollen.

 

Besteht eine Kappungsgrenze, dürfen Sie die Miete innerhalb von 3 Jahren nur um maximal 15 Prozent statt der sonst üblichen 20 Prozent anheben.

 

Dagegen betrifft Sie die Mietpreisbremse nur, wenn Sie einen neuen Mietvertrag abschließen und Ihre Wohnung in einem Gebiet liegt, für das eine Mietpreisbremse per Rechtsverordnung beschlossen wurde. Und selbst dann gibt es noch Ausnahmen!