Sonntag, 13.10.2013 | Autor: mb, Foto: © pico - Fotolia.com

Herbstlaub: Wann es Sie als Hauseigentümer trifft

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Worum geht´s

Wer das rutschige Laub auf Straßen und Gehwegen beseitigen muss.

News: Im Herbst werfen Laubbäume und Sträucher ihre Blätter ab. Diese landen auch häufig auf Gehwegen - und werden bei Nässe zur Gefahr: Fußgänger und Radfahrer können auf dem glitschigen Herbstlaub ausrutschen. Hauseigentümer und Vermieter müssen deshalb dafür sorgen, dass die Bürgersteige an ihrem Grundstück von den Blättern befreit werden.

Nasses Herbstlaub auf Gehwegen kann zur Rutschgefahr für Fußgänger werden. Hauseigentümer und Vermieter sind deshalb in der Pflicht, heruntergefallene Blätter selbst zu entfernen oder jemanden damit zu beauftragen.

Denn die Verkehrssicherungspflicht trifft Sie als Eigentümer nicht nur bei Eisbildung und bei Schneefall. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland in einer Pressemitteilung hin.

Herbstlaub: Wen die Verkehrssicherungspflicht trifft

Für das Laub, das auf öffentliche Straßen fällt, ist normalerweise der Reinigungsdienst der Stadt oder der Kommune zuständig. Die Eigentümer müssten dieses Laub nur zu Haufen zusammenfegen, so dass Straßenrinnen und Gullys nicht verstopft werden, so Haus & Grund.

Laub auf dem Gehweg vor dem Haus sollten Sie am besten auf Ihrerm eigenen Grundstück entsorgen. Eigentümer könnten das Laub beispielsweise kompostieren oder als Frostschutz für Gartenpflanzen verwenden.

Das Beseitigen der Blätter muss der Eigentümer nicht selbst übernehmen. Er kann diese Aufgabe laut Haus & Grund auch an Dritte übertragen. In dem Fall muss er aufgrund seiner Verkehrssicherungspflicht trotzdem die Aufsicht über die Arbeit übernehmen. Wie die Reinigungspflichten in der Kommune genau geregelt sind, kann in den Gemeindesatzungen nachgelesen werden.

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Vielleicht kennen Sie das auch: Sie ärgern sich jedes Jahr aufs Neue über das viele Laub, was vom Baum des Nachbarn auf Ihr Grundstück rüber fällt. Wird es damit automatisch zu Ihrem Laub? Die Antwort lautet: „Ja!“.
Mal eben schnell die Wohngebäudeversicherung wechseln, weil ein anderer Versicherer günstiger ist. Geht das so einfach? Eigentlich schon - wenn Sie sich rechtzeitig um die Zustimmung Ihrer Bank kümmern und der Wechsel nahtlos erfolgt. Sonst kann es Ihnen passieren, dass weder die alte noch die neue Versicherungsgesellschaft für den Schaden aufkommen wollen.

 meineimmobilie.de-Tipp


Für den Fall, dass doch jemand auf Ihrem Grundstück zu Schaden kommt, sollten Sie gut versichert sein. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht gehört zu den Versicherungen, die Sie als Vermieter unbedingt haben sollten. Denn sie kommt in solchen Schadensfällen in der Regel für die Kosten auf.