Einseitiger Bericht über steigende Mieten
Die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund kritisiert Meldungen, wonach die Mieten in Deutschland generell gestiegen seien. "Berichte über steigende Mieten in Deutschland beschreiben ein Randphänomen", sagte Andreas Stücke, Generalsekretär des Verbandes. In den vergangenen Jahren seien laut Haus & Grund mit 60 Prozent des Mietwohnungsangebotes privater Vermieter keine Gewinne erzielt worden. Bei dem Forschungsprojekt, auf das sich die Meldungen bezogen, seien ausschließlich Wohnungen betrachtet worden, die 60 bis 80 Quadratmeter groß, hochwertig ausgestattet sowie frühestens im Jahr 2000 gebaut worden seien. Der Markt für diese Wohnungen sei zu klein, um daraus Aussagen über den gesamten Wohnungsmarkt ableiten zu können, so Stücke in einer Pressemitteilung zum Thema steigende Mieten.
Steigende Mieten durch Wohnungspolitik
Nach Ansicht von Haus & Grund sei es nicht verwunderlich, dass die Mieten in einzelnen Teilmärkten steigen. "Schließlich hat die Wohnungspolitik das Mietrecht konsequent zum Mieterrecht fortentwickelt und damit potenzielle Investoren in den Mietwohnungsmarkt systematisch verprellt", so Stücke. Zudem sorgten die permanent verschärften Anforderungen an das energetische Niveau von Wohngebäuden für drastisch erhöhte Baukosten. Vor diesem Hintergrund lohne sich für viele Vermieter die Wohnraumvermietung nicht mehr.
Ob Sie als Vermieter einen angemessenen Mietzins für Ihre Immobilie verlangen, können Sie am Mietspiegel für Ihre Region ablesen.

