Dienstag, 12.04.2011 | Autor: heihec, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006

Einsichtsrecht ins elektronische Grundbuch

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006
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News: Seit der Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs und der elektronischen Akte im Grundbuchverfahren fordern Immobilienverwalter, dass auch ihnen dieses Einsichtsrecht eingeräumt wird. Nun starten sie einen erneuten Anlauf.

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V. (DDIV) und der BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter e.V. (BVI) fordern in einem erneuten Anlauf ein bundesweites Einsichtsrecht in elektronische Grundbücher für Immobilienverwalter.

Einsichtsrecht ins Grundbuch für rechtssicheres Handeln

Immobilienverwalter sind nach dem Wohnungseigentumsgesetz und Rechtsprechungen verpflichtet, sich immer wiederkehrend darüber zu informieren, wer tatsächlich Eigentümer in dem verwalteten Wohnungseigentumsobjekt ist. Diese Frage ist für wesentliche und haftungsrelevante Tätigkeiten des Verwalters wichtig. Damit der Immobilienverwalter rechtssicher handeln kann, ist daher eine schnelle, unkomplizierte und unbürokratische Einsichtnahme im Grundbuch notwendig.

Die Verbände argumentieren für das Einsichtsrecht: "Uns geht es darum, Verwaltungsabläufe zu optimieren, um verbraucherfreundlich und rechtssicher auftreten zu können." Es muss lediglich der Kreis der Berechtigten um die Immobilienverwalter erweitert werden, die durch die Landesjustizverwaltung eine Genehmigung zur Einrichtung eines automatisierten Abrufverfahrens erhalten dürfen. Nicht nachvollziehbar sei es zudem, dass der Immobilienverwalter gegenüber Behörden, Notaren oder öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren weiterhin gravierend benachteiligt werde.

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