Verkehrswert

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Der Verkehrswert einer Immobilie ist das formale Ergebnis einer Immobilienbewertung durch ein Immobiliengutachten. Es berücksichtigt dabei je nach angewandtem Verfahren den Sachwert oder den Ertragswert einer Immobilie und korrigiert ihn um diverse Faktoren, unter anderem auch um die persönliche Einschätzung der Marktlage durch den Gutachter.

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Ein Nießbrauchs- oder Wohnrecht räumen viele Eheleute ihrem Partner lebenslang ein. Entweder als Schenkung zu Lebzeiten. Oder, noch verbreiteter, als Nachlass im Rahmen ihres Testaments.   Rechtlich eine kluge Lösung: Dann können die erbenden Kinder den Partner nicht einfach aus dem Haus vertreiben. Steuerlich dagegen in den meisten Fällen keine so gute Idee, denn oft wird Erbschaftsteuer fällig!    

Es gibt zahlreiche Situationen, in denen Immobilieneigentümer, -nutzer und -interessenten eine Antwort auf die Frage benötigen, was ihre Immobilie eigentlich wert ist. Dies kann zum Beispiel bei einem Erwerb, einer Veräußerung, einer Beleihung, einer Ehescheidung und einer Erbauseinandersetzung der Fall sein.

Auf den Verkehrswert, den das Finanzamt als Grundlage für die Erbschaftsteuer ansetzt, sollten Sie sich nie verlassen. Angenommen, Sie erben die Immobilie von Ihrem Bruder. >br> Schon flattert der Steuerbescheid ins Haus - und Sie fallen fast um: Für diese "Bruchbude" hat das Finanzamt einen Verkehrswert von 800.000 Euro angesetzt. 25 Prozent davon will der Fiskus als Erbschaftsteuer haben, das sind stolze 200.000 Euro. Was tun?

Sie besitzen eine Immobilie. Die ist für Sie sehr wertvoll - oftmals auch, weil daran viele Erinnerungen hängen. Wieviel Ihre Immobilie jedoch tatsächlich auf dem Immobilienmarkt wert ist, wissen die wenigsten. Und leider auch nicht, wie sich der Wert eigentlich berechnet. Welche Faktoren - außer der Lage - noch eine Rolle spielen. Damit Sie sich als Hausbesitzer oder Vermieter beim Wert Ihres Hauses nicht verschätzen, sollten Sie wissen, worauf Banken und Käufer schauen und vor allem: Wie sie rechnen! 

"Ich habe im Jahr 2006 eine Wohnung geerbt. Seitdem ist die Wohnung ab und zu vermietet. Jetzt will ich die Wohnung verkaufen. Darf ich das ohne Probleme machen, ohne dass das Finanzamt darauf eine Strafsteuer erhebt?“ So lautet die Anfrage eines Lesers, die uns kürzlich erreichte. Lesen Sie hier, wie geerbte Immobilien besteuert werden und wann ein Verkauf ungünstig ist.

Bei Zwangsversteigerungen können zum Teil wertvolle Immobilien unter den Hammer kommen. Auch Laien dürfen mitbieten, doch sie sollten gut vorbereitet sein. Denn nur wer sich wirklich auskennt, kann bei Zwangsversteigerungen ein Immobilienschnäppchen machen.

Als Immobilieneigentümer zahlen Sie Jahr für Jahr Grundsteuer. Bemessen wird sie nach den so genannten Einheitswerten, also uralten, längst nicht mehr zeitgemäßen Daten über den Grundstückswert. Jetzt ist eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht anhängig, ob das statthaft ist. Noch 2011 soll darüber entschieden werden. Lesen Sie hier, was Sie schon jetzt tun können, um vom schwebenden Gerichtsverfahren zu profitieren.

Ein alter Zopf soll nächstes Jahr endlich abgeschnitten werden: Es geht um die derzeitige Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer, den sogenannten Einheitswert. Künftig soll die Grundsteuer auf der Basis des Verkehrswerts einer Immobilie berechnet werden. Ob das am Ende für Sie teurer und komplizierter wird?  

Wer eine Immobilie erbt oder geschenkt bekommt, bekommt schnell unerfreuliche Post vom Finanzamt. Auf den Wert der Immobilie wird Erbschafts- und Schenkungssteuer fällig, sofern die persönlichen Freibeträge überschritten sind. Ein Urteil des Finanzgerichts Niedersachsen zeigt: Der Wertermittlung des Finanzamts ist nicht zu trauen.

Wer im Alter zwar eine Immobilie, aber kaum eine Rente besitzt, kann sich über den Rentenkauf finanziell absichern: Die Immobilie verkaufen und dafür eine monatliche Rente mit Wohnrecht bekommen. Für Käufer ist dieses Modell ebenfalls günstig, denn die Finanzierung läuft in Monatsraten und kann deshalb auch ohne Kredit bewältigt werden.
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Es gibt zahlreiche Situationen, in denen Immobilieneigentümer, -nutzer und -interessenten eine Antwort auf die Frage benötigen, was ihre Immobilie eigentlich wert ist. Dies kann zum Beispiel bei einem Erwerb, einer Veräußerung, einer Beleihung, einer Ehescheidung und einer Erbauseinandersetzung der Fall sein.

Die Freude über eine Erbschaft währt meistens nur so lange bis das Finanzamt die Erbschaftssteuer festsetzt. Denn dann muss der Erbe einen Teil seines neuen Besitzes an den Fiskus abtreten. Je nach Art und Wert des Erbes gelten unterschiedliche Steuersätze.

Kommunen machen es, aber auch Kirchengemeinden: Sie verkaufen ihre Ländereien nicht, sondern leihen diese aus. Oft für 99 Jahre: Der "Käufer" erwirbt für diesen Zeitraum ein Erbbaurecht mit verschiedenen Pflichten und Rechten.

Die Basis jeder exakten Immobilienbewertung bilden möglichst viele Informationen. Je mehr Informationen der Käufer sammelt, desto sicherer ist anschließend das Wertergebnis. Es gibt hierfür zahlreiche Quellen, aber nicht immer sind alle Details schnell zu beschaffen: Einige Unterlagen sind kostenpflichtig, für andere braucht die Recherche ein wenig Zeit.

News: Wohnforscher errechneten, dass in diesem und nächsten Jahr fast drei Millionen Immobilien vererbt werden. Viel dieser Erben sind meistens Geschwister. Dies bedeutet: Was mit dem Erbe geschieht, muss auch gemeinschaftlich entschieden werden.

Wer eine Erbschaft antritt, muss einen bestimmten Anteil davon an das Finanzamt zahlen. Wie hoch der Betrag für den Fiskus im einzelnen Fall genau ist, kann durch Berechnungen ermittelt werden. Dabei spielen Faktoren wie Wert des Erbes, Freibeträge und Steuerklassen eine Rolle.

Eine Immobilienversteigerung bietet Chancen, aber auch Risiken, denn nicht selten kauft ein Bieter dabei die Katze im Sack. Für Interessenten gilt deshalb vor allem eines: Vor dem Kauf sollten sie unbedingt Informationen über das Objekt einholen.