Umlageschlüssel

Mit dem Umlageschlüssel wird festgelegt, welche Kosten rund um eine Immobilie zu welchen Anteilen etwa von den Eigentümern einer Eigentumswohngemeinschaft zu leisten sind.

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„Welchen Verteilungsschlüssel muss ich nehmen?“, fragt sich so mancher Vermieter bei seiner Betriebskostenabrechnung. Schließlich wollen Sie ja alles richtig machen! Tatsächlich dürfen Sie nicht einfach den Umlageschlüssel nehmen, den Sie als gerecht empfinden, sondern Sie müssen sich dabei schon an eine gewisse Reihenfolge halten. Wer die festlegt? Sie und der Gesetzgeber!

Am 05.11.2008 hat der Bundesrat der neuen Heizkostenverordnung (HKVO) zugestimmt. Damit trat sie schon zum 01.01.2009 in Kraft. Doch nicht jeden treffen die Änderungen der neuen Heizkostenverordnung mit dem neuen 70-zu-30-Umlageschlüssel. Was sich für Sie ändert und ob Sie ab dem nächsten Abrechnungszeitraum auf den neuen Verteilungsschlüssel umstellen müssen, lesen Sie hier.

Für Eigentumswohnungen gibt es keinen speziellen Umlageschlüssel. Es gilt vielmehr das, was für alle ganz normalen Mietwohnungen gilt: Haben Sie ...

Recht und Gerechtigkeit gehen bekanntermaßen nicht immer Hand in Hand. Das gilt auch bei den Betriebskosten.  Das musste ich neulich einer Vermieterin erklären, die die Kosten für die Treppenhausreinigung gerecht auf ihre Mieter verteilen wollte. Das ist zwar ein ehrenwertes Bestreben, aber das können Sie gar nicht hinbekommen. Ich verrate Ihnen auch warum.

Nach und nach statten Sie Ihr Haus mit Wasserzählern aus. Jetzt hofft jeder Mieter auf eine verbrauchsabhängige Wasserabrechnung.

Immer wieder ein Streitfall zwischen Vermieter und Mieter ist die Betriebskostenabrechnung, die sogenannte "zweite Miete". Der Vermieter sollte sich hier im eigenen Interesse strikt an die gesetzlichen Vorgaben halten. Tipps rund um die Betriebskostenabrechnung:

Sie müssen die einzelnen Betriebskosten-Positionen exakt so umlegen, wie Sie es ...

Einen einmal vertraglich vereinbarten Umlageschlüssel können Sie nur mit Zustimmung Ihres Mieters wieder ändern. Lediglich als Wohnungsvermieter ...

Bei etwa zwei Dritteln aller vermieteten Wohnungen ist die Wohnfläche falsch berechnet und die im Mietvertrag eingetragene Quadratmeterzahl stimmt nicht mit der tatsächlichen überein. Demnach kassieren Vermieter mehr oder vielleicht auch weniger Miete, als ihnen zu steht.

Es gibt 17 Betriebskostenarten, aber nur einen gesetzlichen Umlageschlüssel. Es gibt unzählige Tücken, aber eine sehr einfache Möglichkeit, wie Sie in nur 2 Minuten diese umgehen und mietersicher abrechnen: Mit diesem Quick-Tipp-Video von Heidi Schnurr, Rechtsanwältin und Chefredakteurin von "meineimmobilie.de".