Tierhaltung

Hund, Katze, Maus: In jeden guten Mietvertrag gehört etwas zur Tierhaltung – aber bitte etwas Wirksames! Ihre Tierhaltungsklausel ist unwirksam, wenn Sie die Tierhaltung komplett ausschließen. Kleintiere darf Ihr Mieter ohne Ihre Erlaubnis immer halten. Umstritten ist, ob Katzen noch zu den Kleintieren zählen. Die Mehrzahl der Gerichte bejaht dies, sodass Ihr Mieter auch ohne Ihre Erlaubnis eine Katze halten darf. Gefährliche Tiere sind tabu für den Mieter. Dazu zählen Gift- und Riesenschlangen, Spinnen, Skorpione und Kampfhunde.

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Ob Hund, Katze oder Hamster: Zwei- und Vierbeiner sind beliebte Mitbewohner in vielen Mietwohnungen. Häufig wissen die Vermieter nicht einmal, dass Ihr Mieter ein Haustier in seiner Wohnung hält und das, obwohl in vielen Mietverträgen nur die Kleintierhaltung erlaubt ist.   Ist tierischer Ärger ein Kündigungsgrund? Erst mal nicht! Dürfen Sie die Tierhaltungsbitte Ihres Mieters gleich rigoros ablehnen? Nicht unbedingt!  

Schlangen und Ratten sind nicht jedermanns Lieblinge – und schon gar nicht in der Wohnung! Aber es gibt auch Menschen, die lieben diese possierlichen Nager und zwar so sehr, dass sie mit Ihnen unter einem Dach leben, ja sogar in den gleichen 4 Wänden leben wollen.    Das könnte Ihnen eigentlich egal sein, wenn Sie nicht Vermieter wären und es nicht Ihre 4 Wände wären, in denen nun Ihr Mieter mit seiner Ratte bzw. seiner Schlange wohnt.

Eine (zu) üppig wuchernde Hecke, ein ständiger Grillwürstchengeruch und ein jeden Morgen um 5 Uhr krähender Hahn: Trotz eigenem Grundstück müssen Immobilienbesitzer Rücksicht auf ihre umliegenden Nachbarn nehmen, denn sonst wird aus dem netten Nachbarn gern einmal ein erboster Nachbar - und wer will das schon?   Praxis-Tipps, wie Sie erfolgreich Streit mit den Nachbarn vermeiden. 

Dass der Osterhase kommt, weiß jeder. Aber darf er auch bleiben – und zwar für immer?    Dagegen könnten der Vermieter und der Mietvertrag sprechen. Aber kann der Vermieter überhaupt so ein kleines Häslein verbieten – und erst recht vor Ostern? 

Sie tragen Schleifchen und Mäntelchen. Sie haben ihre eigenen Friseure und Boutiquen und werden dorthin meist in teuren, eigens für sie angefertigten Handtaschen getragen. Die Rede ist von Yorkshire Terriern. Das sind eigentlich Hunde. Oder zählen die doch zu den Kleintieren?   Wo der Unterschied liegt? Ganz einfach: Kleintiere darf der Mieter ungefragt halten, Hunde aber meist nicht.

Erinnern Sie sich noch an den Fernseh-Hund „Lassie“: Wie er durch Felder und Wiesen sprang, Viehdiebe stellte oder andere spannende Abenteuer schwanzwedelnd überstand.    Können Sie sich Lassie im 3. Stock einer 3-Zimmer-Altbauwohnung in Hamburg vorstellen?