Montag, 15.06.2009 | Autor: heihec

Schutz vor Gewitter

News: Jedes Jahr zucken über Deutschland zwei Millionen Blitze. Knapp 57.000 Mal schlagen sie ein und verursachen dabei zum Teil enorme Schäden. Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät deshalb auch privaten Hausbesitzern dringend zu einer Blitzschutzanlage auf dem eigenen Dach.

Vor allem im Sommer, während der Gewitterzeit, sind die Häuser vom Stromausfall bis hin zum Brand des Hauses gefährdet. Aus diesem Grund empfehlen die Bausachverständigen des VPB, neue Häuser gleich beim Bau mit Blitzschutzanlagen zu sichern und Altbauten nachrüsten zu lassen.

Richtiger Einbau der Blitzschutzanlage

Technisch ist der Einbau einer Blitzschutzanlage von einem Handwerksbetrieb kein Problem. Allerdings spielt dabei die Sorgfalt und die Einhaltung von Vorschriften eine große Rolle. Beim Einbau müssen alle Einschlag gefährdeten Stellen korrekt abgesichert werden. Dazu gehören die jeweils höchsten Punkte des Daches, wie der First, der Schornstein, aber auch Gauben und Dachflächenfenster. Blitzschutzanlagen müssen immer diagonal übers Objekt geführt und an beiden Enden sorgfältig und ausreichend tief im Erdreich gegründet werden.

Schutz vor Überspannung

Mit einer Blitzschutzanlage ist man jedoch noch nicht sicher vor den Auswirkungen eines Einschlags. Schlägt der Blitz beispielsweise ins Nachbarhaus ein, treten im eigenen Haus extreme Spannungsschwankungen auf und zerstören teure Elektrogeräte. Vermeidbar ist solch ein Fall durch den Einbau eines Überspannungsschutzes. Dieser lässt sich auch in Altbauten problemlos nachrüsten.

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