Dienstag, 19.01.2010 | Autor: heihec

Neue Lebensphase, andere Wohnbedürfnisse

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News: Unter einem Dach mit den Kindern, dann großzügiges Wohnen zu zweit und später generationsübergreifendes oder barrierefreies Leben im Alter - mit jeder neuen Lebensphase verändern sich die Wohnbedürfnisse.

Jede Lebensphase bringt bestimmte Wohnbedürfnisse mit sich. Wer bereits schon bei der Errichtung des Eigenheims an flexible Nutzung der Räume denkt, muss nicht in jeder Lebensphase sein Zuhause wechseln. "Gute Architektur plant Veränderungen ein", sagt Iris Laduch für die BHW Bausparkasse. "Ziel sollte es sein, einen Wohnraum zu schaffen, der es nicht erfordert, in jeder neuen Lebensphase umzuziehen."

Variable Raumaufteilung für jede Lebensphase

Durch eine variable Aufteilung der Räume können sich die eigenen vier Wände den Veränderungen in der Familien- und Altersstruktur unkompliziert anpassen. Statt funktional vorgegebener Räume, wie große Wohnzimmer und kleine Kinderzimmer, passt sich ein flexibler Grundriss mit wenig tragenden Wänden an jede Lebenssituation an. So lassen sich je nach Bedarf neue Räume durch Trennwände einrichten aber auch wieder zusammenlegen.

Nicht am falschen Ende sparen

Wer von Anfang an am falschen Ende spart, wird es im Alter bereuen. So sollte beispielsweise bereits beim Hausbau ein Schacht für einen Aufzug eingeplant werden. Er kostet wenig und kann so lange als Abstellkammer dienen, bis ein Aufzug nötig wird. "Der nachträgliche Einbau eines Lifts wird durch das KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen" gefördert", betont BHW-Expertin Laduch. "Unter bestimmten persönlichen Voraussetzungen, wie Krankheit oder Pflegebedürftigkeit, gewähren auch Pflege- und Krankenkassen Finanzierungshilfen zur Wohnungsanpassung."

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