Gaststättenlärm

Ihr Mieter hört Klopfgeräusche und Gespräche, die von einer Gaststätte nach oben in seine Mietwohnung dringen. Er darf deswegen die Miete um 11 % kürzen (LG Köln, WM 1987, S. 272).
Ihr Mieter fühlt sich durch den Lärm eines Billard-Cafés gestört. Der Lärm ist bei geöffnetem Fenster zu hören. Ihr Mieter kann die Miete um 20 % kürzen (LG Köln, WM 1991, S. 545).
Spielt sogar 2-mal im Monat eine Live-Band und findet 1-mal pro Woche eine Disko statt, darf der lärmgeplagte Mieter Ihnen 15 % von der Miete abziehen (AG Bonn, WM 1990, S. 497).
Eine Mietminderung kann Ihnen sogar dann ins Haus stehen, wenn Sie eigens im Mietvertrag auf die im Haus befindliche Gaststätte Bezug genommen haben. Dennoch sprach das Amtsgericht Köln einem Mieter wegen der lauten Musik eine Mietminderung von 20 % zu (AG Köln, WM 1990, S. 291).

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